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Orange-Chef in Frankreich verurteilt

Paris. In der Affäre um den Verkauf von Adidas-Anteilen durch den kürzlich vertorbenen Exeigner Bernard Tapie hat ein Gericht in Paris den Chef des französischen Telekomunternehmens Orange, Stéphane Richard, zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder muss der einstige Leiter des engsten Mitarbeiterstabes der damaligen Wirtschaftsministerin Christine Lagarde außerdem 50.000 Euro Strafgeld zahlen, urteilte das Gericht am Mittwoch. Drei weitere Angeklagte, darunter Tapies langjähriger Anwalt, wurden zu Strafen zwischen zwei Jahren auf Bewährung und drei Jahren Haft sowie hohen Geldstrafen verurteilt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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