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BRD: Rufe nach Impfpflicht werden lauter

Berlin. Unter dem Eindruck des ungebremsten Anstiegs der gemeldeten Coronaneuinfektionen fordern immer mehr Politikerinnen und Politiker in der BRD eine allgemeine Impfpflicht. So erklärte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag, anders sei die Pandemie nicht in den Griff zu bekommen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hofft, dass die Polarisierung der Gesellschaft verringert werden könnte, wenn der Staat den Konflikt zwischen Impfbefürwortern und -gegnern an sich zieht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte dagegen im Deutschlandfunk, die Wirkung einer Impfpflicht käme für die vierte Welle zu spät. Derweil gilt ab diesem Mittwoch bundesweit die 3G-Regel. Nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete haben noch Zugang zu ihren Arbeitsplätzen sowie zu öffentlichen Verkehrsmitteln. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2021, Seite 1, Inland

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