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Kurdischer Aktivist zu Haftstrafe verurteilt
Stuttgart. Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat einen 35jährigen Mann wegen einer ihm vorgeworfenen Mitgliedschaft in der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten verurteilt. Der Ende 2011 in die Bundesrepublik eingereiste Mann habe sich in »vielfacher Weise« betätigt, teilte das OLG am Dienstag mit. Besonders habe er Geld beschafft und »Kämpfer« angeworben, die in der Türkei zum Einsatz kommen sollten. Als PKK-Führungskader sei er dem Gericht zufolge für das Saarland, die Westpfalz und Luxemburg zuständig gewesen. Das Verfahren gegen den Mann war bereits im Herbst 2020 eröffnet worden. (AFP/jW)
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