-
12.10.2021
- → Kapital & Arbeit
Generalstreik in Italien gegen Unternehmerpakt
Rom. In Italien sind die Beschäftigten des öffentlichen und privaten Sektors am Montag in einen 24stündigen Generalstreik getreten. Zu der Arbeitsniederlegung aufgerufen hatte unter anderen die Basisgewerkschaft USB. Die Arbeitskampfmaßnahmen richten sich gegen die Politik der Regierung von Mario Draghi und die großen Gewerkschaften CGIL, CISL und UIL. Während diese »kurz davor stehen, einen neuen Pakt mit der Regierung und den Unternehmen zu unterzeichnen, um den sozialen Frieden zu sichern«, heißt es in einer Erklärung der USB von Montag, sei eine neue Einheit von Gewerkschaftskräften zu erkennen, die jetzt überall präsent seien und das »Instrument des Konflikts nicht aufgegeben haben« (siehe auch jW vom 5. Oktober). (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!