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Kalifornien: Ursache für Ölleck entdeckt

Los Angeles. Die Ölpest an der kalifornischen Küste ist möglicherweise durch einen Schiffsanker ausgelöst worden, der eine Pipeline beschädigte. Wie die Los Angeles Times am Dienstag (Ortszeit) berichtete, prüft die US-Küstenwache, ob ein großes Handelsschiff an der falschen Stelle ankerte und die Ölpipeline lädierte. Ein Teil der Leitung wurde demnach am Meeresgrund verschoben. Außerdem wurde ein etwa 30 Zentimeter langer Riss in der Rohrleitung entdeckt. »Man hat an der Ölleitung gezogen wie an einer Bogensehne«, sagte Martyn Willsher, Chef des texanischen Ölkonzerns Amplify Energy, welcher die Pipeline und mehrere Bohrinseln vor der Küste von Los Angeles betreibt. Seinen Angaben zufolge wurden rund 1.200 Meter Rohrleitung verschoben. Dort, wo das Öl mutmaßlich ausgetreten sei, sei die Leitung »um bis zu 30 Meter« verrückt worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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