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Rassismusvorwurf bei VW: Prozess soll ruhen

Zwickau. Volkswagen sieht sich in seiner Elektroautofabrik in Zwickau mit Rassismusvorwürfen konfrontiert. Einen für diesen Montag anberaumten Gütetermin am Arbeitsgericht Zwickau wollten beide Seiten jedoch verstreichen lassen. Hintergrund soll auch ein aktuelles Bewerbungsverfahren sein, über das der Betroffene wie von ihm angestrebt an einen VW-Standort nach Niedersachsen wechseln könnte. Ein Beschäftigter hat Klage auf Schmerzensgeld erhoben, weil er von Kollegen rassistisch gemobbt worden sein soll. So hätten diese unter anderem in seiner Gegenwart Affenlaute von sich gegeben und ihn einer Kollegin gegenüber als »Neger« bezeichnet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2021, Seite 5, Inland

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