Zum Inhalt der Seite

Polizisten erschießen Geflüchteten

Harsefeld. Polizisten haben bei einem Einsatz in einem Flüchtlingsheim in Harsefeld (Kreis Stade) einen Asylbewerber erschossen. Sie seien am späten Sonntag abend in der Unterkunft auf einen 40jährigen Mann aus dem Sudan gestoßen, der mit einem Messer bewaffnet gewesen sein soll. Das teilte die Staatsanwaltschaft Stade am Montag mit. Demnach gaben die Einsatzkräfte mehrere Schüsse ab, nachdem der Mann sie mit dem Messer angegriffen haben soll. Der Geflüchtete sei im Krankenhaus Stade gestorben. Die Staatsanwaltschaft habe ein Ermittlungsverfahren gegen die beteiligten Polizeibeamten wegen Totschlags eingeleitet. Die Polizeiinspektion Cuxhaven sei mit den Ermittlungen beauftragt worden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2021, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!