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Aus: Ausgabe vom 27.09.2021, Seite 2 / Inland
Bundestagswahl

Karawane zieht weiter

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Welche Wahlempfehlung dieser Hund seinem Frauchen hinterherbellt, lässt sich nicht ausmachen. Fakt ist, auch Vierbeiner, wie hier in der Freiherr-von-Stein-Schule in Frankfurt am Main, durften am Sonntag mit vor die Urne genommen werden. Der Bundestag wurde gewählt, in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zudem die Landesparlamente. Die Hauptstädter konnten außerdem noch über den Volksentscheid zur Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen abstimmen. Prognosen des Wahlabends, Berichte und Analysen sind auf www.jungewelt.de zu finden. (jW)

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  • Leserbrief von Reinhold Schramm aus 12105 Berlin (28. September 2021 um 12:57 Uhr)
    Hier die noch fehlende Entwicklungshilfe für das spätrömische Parteienkartell der deutschen Bourgeoisie: war doch schon vor der Aufstellung des Kandidaten für jeden halbwegs politisch Gebildeten ganz klar, dass Herr Laschet für ein höheres Staatsamt unter Führung der CDU/CSU persönlich ungeeignet ist. Da stellt sich doch schon die berechtigte Frage nach der politischen Eignung aller hierfür verantwortlichen Führungsfiguren auf Landes- und Bundesebene innerhalb der CDU. Schon im Vorfeld übte die CSU berechtigte Kritik am ungeeigneten Kandidaten Laschet für das von ihm angestrebte Amt in Nachfolge von Dr. Angela Merkel. Ein großer Teil der bisherigen CDU-Wähler war der Parteiführung weit voraus, was sich auch im desaströsen Wahlergebnis für die Union widerspiegelt. Zumindest die noch amtierende CDU-Agrarministerin Julia Klöckner hat dies offensichtlich selbst erkannt und zieht wohl jetzt die Konsequenzen aus ihrer Selbsterkenntnis? PS: Auch die CDU/CSU sollte ihre Parteiführungen auf Landes- und Bundesebene auswechseln und nicht nur die bürgerlich-sozialdemokratische Linke.
  • Leserbrief von Klaus P. Jaworek aus Büchenbach (27. September 2021 um 11:36 Uhr)
    Gott sei Dank ist wieder eine dieser megadrögen Wahlschlachten geschlagen, die Stimmen sind zerlegt, die Stimmung bei den Gewählten scheint trotz alledem sehr gut zu sein. Mir ist dennoch völlig wurscht, wer da mit wem das Regierenwollen spielen will, mein Fazit fällt jedenfalls sehr eindeutig aus: Die Coronapandemie dürfte munter weiterverwaltet werden, egal wie auch immer! Die wahren und wirklich dringlichen Probleme bleiben weiter auf der langen Bank liegen. Nach bisherigen Erfahrungswerte dürften diese, wie immer (falls überhaupt), nur ganz leicht hin- und hergeschoben werden.

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