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IS-Anführer in Sahelzone getötet

Paris. Französische Streitkräfte haben den Chef eines bedeutenden Ablegers der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) in Westafrika getötet. Der Anführer des IS in der Sahelzone (ISGS), Adnan Abu Walid Al-Sahrawi, sei nach einem Luftangriff im August gestorben, sagte Verteidigungsministerin Florence Parly am Donnerstag. Der IS äußerte sich bis jW-Redaktionsschluss nicht zum Tod Abu Walids. Die Lage in der Region sollte am Donnerstag abend auch Thema bei den Gesprächen von Präsident Emmanuel Macron mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Paris sein, wie es aus Élyséekreisen hieß. Parly äußerte sich auch zu Spekulationen einer mögliche Zusammenarbeit der malischen Übergangsregierung mit Truppen der russischen Söldnerfirma Wagner und zeigte sich »besorgt«. Ähnliches war am Mittwoch von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu hören, die für den Fall »Konsequenzen« ankündigte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2021, Seite 6, Ausland

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