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Peru: Guerillachef in Haft verstorben

Lima. Der Gründer der maoistischen Kommunistischen Partei Perus, Partido Comunista del Perú – Sendero Luminoso (»Leuchtender Pfad«, PCP-SL), Abimael Guzmán, ist im Hochsicherheitsgefängnis von Callao gestorben, wie die Strafvollzugsbehörde des südamerikanischen Landes mitteilte. Als Todesursache wurden »Komplikationen im Gesundheitszustand« des 86jährigen genannt. Die PCP-SL hatte im Mai 1980 im Namen des Volkskriegs begonnen, gegen die Regierung zu kämpfen und Militärposten im ganzen Land anzugreifen. Während der Regierung des Diktators Alberto Fujimori von 1990–2000 wurde der Kampf gegen die Guerillagruppe verschärft. Guzmán wurde 1992 gefasst und bekam lebenslänglich. In der Haft heiratete er im Jahr 2010 seine langjährige Mitstreiterin und Vizechefin des Leuchtenden Pfads, Elena Yparraguirre. Sie verbüßt in einem Gefängnis in Lima ebenfalls eine lebenslange Freiheitsstrafe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2021, Seite 7, Ausland

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