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Prozess gegen VW-Betriebsräte

Braunschweig. Die angeklagten Volkswagen-Manager haben im Untreueprozess um mutmaßlich überhöhte Betriebsratsbezüge die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen. »Ich bin nicht im Ansatz davon ausgegangen, ich könnte Herrn Osterloh und andere unrechtmäßig begünstigen«, sagte Exkonzernpersonalchef Karlheinz Blessing beim ersten Verhandlungstermin am Dienstag vor dem Braunschweiger Landgericht. Der langjährige frühere Leiter der VW-Belegschaftsvertretung, Bernd Osterloh, sowie vier weitere hohe Betriebsräte sollen nach Überzeugung der Ankläger zwischen 2011 und 2016 überzogene Vergütungen und Boni erhalten haben – angeblich rechtswidrig, aber bewusst so abgesegnet von der Unternehmensführung. In guten Bonusjahren verdiente Osterloh insgesamt bis zu 750.000 Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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