Zum Inhalt der Seite

Kasachstan: Minister nach Explosion entlassen

Nur-Sultan. Nach den tödlichen Explosionen in einem Munitionsdepot in Kasachstan hat Präsident Kassym-Schomart Tokajew den Verteidigungsminister entlassen. Bei dem Unglück starben in der vergangenen Woche 15 Menschen, etwa 100 wurden verletzt. In dem Depot sollen nach Berichten kasachischer Medien mehr als 500 Tonnen Sprengstoff gewesen sein. Der Staatschef habe das Rücktrittsgesuch von Minister Nurlan Jermekbajew angenommen, teilte Präsidentensprecher Berik Uali am Dienstag bei Facebook mit. Zum neuen Verteidigungsminister wurde wenig später Murat Bektanow ernannt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2021, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!