Zum Inhalt der Seite

Libyen: Selbstmordanschlag ohne weitere Opfer

Bengasi. Ein Selbstmordattentäter hat am Sonntag einen Kontrollpunkt in der libyschen Stadt Zella angegriffen. Dabei tötete er sich selbst, andere Personen kamen nicht zu Schaden, sagte ein Sprecher der im Osten des Landes stationierten Libyschen Nationalarmee (LNA), die dieses Gebiet kontrolliert. Zella ist eine kleine Oasenstadt in der Wüste südlich von Sirte in der Nähe eines gleichnamigen Ölfeldes. Der LNA-Sprecher Ahmed Mismari sagte, die Angriffe trügen die Handschrift des »Islamischen Staates«. In den vergangenen Jahren des Krieges kam es nur sporadisch zu Angriffen militanter Gruppen, meist in abgelegenen Wüstengebieten. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!