-
16.08.2021
- → Ausland
Nicaragua: Ortega warnt vor »Terrorismus«
Managua. Der Präsident von Nicaragua, Daniel Ortega, hat das Vorgehen der Behörden gegen Teile der Opposition mit dem Kampf gegen den »Terrorismus« begründet. Die in den vergangenen Monaten Festgenommenen hätten im Vorlauf der Wahl im November eine »Welle des Terrorismus« geplant, sagte Ortega am Freitag (Ortszeit). Die Opposition arbeite dabei mit den USA zusammen. Am Freitag durchsuchte die Polizei zudem die Räumlichkeiten der Zeitung La Prensa. Die Razzia begründeten die Behörden mit Vorwürfen von »Zollbetrug und Geldwäsche«. Der Journalist Carlos Fernando Chamorro teilte am Sonnabend über den Onlinedienst Twitter mit, dass sein Cousin und Kollege Juan Lorenzo Holmann festgenommen worden sei. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!