Zum Inhalt der Seite

Sinti und Roma beklagen Diskriminierung in der EU

Berlin. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma am Montag hat der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, die Diskriminierung und Unterdrückung in vielen EU-Staaten beklagt. »Sinti und Roma müssten gleichberechtigt in ihren Heimatländern in Ost- und Südosteuropa leben dürfen, mit Zugang zu Arbeit und Bildung«, sagte Rose den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Montagausgaben). In Deutschland forderte Rose eine breitere Sensibilisierung der Gesellschaft. Das EU-Parlament hatte 2015 den 2. August zum Tag des Gedenkens an die geschätzt 500.000 Sinti und Roma ausgerufen, die im sogenannten Porajmos von den Nazis ermordet wurden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!