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Aus: Ausgabe vom 02.08.2021, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Sargnagel für CDU

Lasch-o-mat | Online
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Hauptsache, der Euro rollt: Die rheinische Frohnatur Armin Laschet (CDU) bei Grundsteinlegung für Wasserstoffabrik (Wesseling, 2.7.2021)

Ein Renner im Netz ist gerade der »Lasch-o-mat«. Mit ihm kann man »zufällige Zitate« erstellen, »die von Armin Laschet stammen könnten«. Stichwort »Klima«: Gibt man es in die Leerzeile ein und klickt auf »Lasch-it!«, kommt zum Beispiel heraus: »Jetzt ist nicht die Zeit, politische Forderungen zu stellen, sondern an die Menschen zu denken.« Das klingt noch wesentlich staatsmännischer als der Kommentar, den sich der Ministerpräsident von NRW zur Flutkatastrophe tatsächlich erlaubte. Oder: »Über Klima werden die Wählerinnen und Wähler entscheiden.« Genau – hoffentlich haben sie verstanden, dass der Unionspolitiker, dem nicht einmal angesichts weggeschwemmter Dörfer Zweifel an der eigenen Umweltpolitik kommen, nicht prinzipienfest, sondern selbstmörderisch ist. Man kann die Sprüche sogar als »Wahlplakat« mit Laschet-Bildnis herunterladen. Ein schöner Werbegag der Mainzer Firma Visualtech, die den »Lasch-o-maten« entworfen hat – und ein weiterer Sargnagel für Laschets Kanzlerkandidatur. (jt)

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  • Leserbrief von Matthias Bartsch aus Lichtenau ( 2. August 2021 um 11:28 Uhr)
    Ich war und bin der Meinung, dass wir erwachsenen Menschen zumindest eines regelmäßig an den Tag legen sollten: den konsequenten Anspruch auf Verständigung, mithin auf soziale Reife. Weil ohne die eingehende Anwendung von Verstand, Toleranz und Nachsicht in keiner Beziehung ein gedeihliches Miteinander möglich sein kann. Ebendies ist gewiss selbst in dem besonderen Verantwortungsverhältnis zwischen Spitzenpolitikern und Wählern keine ausschließliche Bringschuld der Volksvertreter. Hinsichtlich des von mir ob seines Teamspirits durchaus geschätzten Armin Laschet indes geraten mein Verständnis und also Verstand und Empathie an Grenzen. Zumal sich der zukünftige deutsche Bundeskanzler (?!) mit seinen verschiedentlichen Unzulänglichkeiten nicht zuletzt gegenüber den politischen Verbündeten wie den politischen Widersachern auch über nationale Befindlichkeiten hinaus durch den berechtigten Verlust an Vertrauen und Glaubwürdigkeit nachhaltig in eine immer kraftloser werdende (Ausgangs-)Situation gebracht hat.

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