Zum Inhalt der Seite

Werft Pella Sietas meldet Insolvenz an

Hamburg. Über die Hamburger Werft Pella Sietas ist am Freitag ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet worden. Der zuständige Insolvenzrichter am Amtsgericht Hamburg bestellte den Hamburger Rechtsanwalt Achim Ahrendt am Vormittag zum vorläufigen Insolvenzverwalter, wie ein Gerichtssprecher der dpa mitteilte. Zugleich wurde ein vorläufiger Gläubigerausschuss eingerichtet. Die Pella Sietas GmbH hatte zuvor Insolvenzantrag eingereicht. Die Insolvenz betrifft eigenen Angaben zufolge rund 350 festangestellte Beschäftigte sowie etwa 300 Leih- und Werkvertragsarbeiter, die bereits seit Monaten auf ihr Entgelt warten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2021, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!