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Sarrazin akzeptiert SPD-Rauswurf

Berlin. Der neurechte Autor und frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin will seinen Rauswurf aus der SPD nun doch nicht vor Gericht anfechten. Das erklärte Sarrazin am Mittwoch in Berlin. Das oberste Schiedsgericht der SPD hatte den Ausschluss vor fast genau einem Jahr bestätigt. Die Partei hatte ihm vorgeworfen, rassistische und antimuslimische Thesen unter dem Deckmantel einer SPD-Mitgliedschaft zu verbreiten. Sarrazin hatte daraufhin angekündigt, die Entscheidung vor dem Berliner Landgericht anzufechten. Auslöser des Parteiausschlusses waren mehrere von Sarrazins Büchern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2021, Seite 4, Inland

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