Zum Inhalt der Seite

Jobvernichtung bei Meyer-Werft vereinbart

Papenburg. Beim Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft sollen in der Coronakrise 450 Arbeitsplätze vernichtet werden. Diese Einigung stellten Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall der Belegschaft am Mittwoch in Papenburg an der Ems vor. Nachdem die Fronten im größten deutschen Schiffbaubetrieb über Monate verhärtet waren, hat den Angaben zufolge Niedersachsens früherer Finanzminister Jürgen-Peter Schneider (SPD) die Verhandlungen »erfolgreich« moderiert. Das Management der Werft hatte zunächst geplant, mindestens 660 Stellen zu streichen. Betriebsratschef Nico Bloem sprach von einem »akzeptablen Kompromiss«. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2021, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!