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KZ-Steinbruch soll nicht mehr genutzt werden

Flossenbürg. Der Steinbruch des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg in Bayern soll in Zukunft nicht mehr zum Abbau von Granit genutzt werden. Das Land lehnt eine Weiternutzung über die aktuelle Pachtzeit hinaus ab. Der Betreiber hatte Medienberichten zufolge in den vergangenen Tagen erklärt, er wolle die Pacht über 2024 hinaus verlängern. Ein Sprecher der zuständigen Bayerischen Staatsforsten lehnte das am Mittwoch ab. Der Steinbruch solle »perspektivisch in die Gedenkstätte einbezogen werden«. Im KZ Flossenbürg in der Oberpfalz und seinen fast 90 Außenlagern kamen etwa 30.000 Menschen ums Leben. Erst in den 1990er Jahren begann der Aufbau einer Gedenkstätte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2021, Seite 2, Inland

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