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Afrika prangert EU wegen Vakzinverteilung an

Johannesburg. Im Kampf gegen das Coronavirus muss die Europäische Union aus afrikanischer Sicht mehr tun, um globale Ungerechtigkeiten bei der Impfstoffverteilung aufzuheben. »Keine einzige Dosis hat die Produktionsstätten in der EU verlassen, die nach Afrika ging – wir wurden an Indien verwiesen«, erklärte am Donnerstag der Coronasonderbeauftragte der Afrikanischen Union, Strive Masiyiwa. Von den für dieses Jahr geplanten 700 Millionen Dosen seien erst 65 Millionen auf dem Kontinent angekommen. Masiyiwa forderte: »Jetzt ist es an der Zeit für Europa, die Produktionsstätten zu öffnen.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2021, Seite 2, Ausland

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