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Aus: Ausgabe vom 14.06.2021, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Der gutmütige Henri (Jean Gabin, M.) fühlt sich oft einsam: »Wiesenstraße Nr. 10«

Farbe bekennen

Der Kanzlerkandidat der SPD Olaf Scholz

Äh, Farbe? Grau oder eben grün – die des Neids. In den Umfragen liegt die SPD stabil bei 15 Prozent, mit Tendenz nach unten. Kann Olaf Scholz das Ruder jetzt noch herumreißen und die politische Stimmung im Land zugunsten der SPD drehen? Hängt wohl alles an den Lebensläufen. D 2021.

Das Erste, 20.15 Uhr

Wiesenstraße Nr. 10

Der aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrte Henri muss sich nach dem Tode seiner Frau allein um drei Kinder kümmern: Louis, Odette und Fernand, der gar nicht Henris leiblicher Sohn ist, von diesem aber liebevoll großgezogen wird. Louis erlangt als Radrennfahrer Ruhm und Odette als Model – die beiden wollen ihre einfache Herkunft hinter sich lassen und entfremden sich ihrem fürsorglichen Vater. F/I 1959. Mit Jean Gabin. Wichtige Geschichte, eher selten gezeigter Gabin-Film.

Arte, 20.15 Uhr

Sie leben!

Los Angeles in den 80er Jahren: Bauarbeiter Nada entdeckt, dass die Menschen von Aliens regiert werden. Die Außerirdischen kontrollieren sie durch Fernhypnose und zwingen sie zum absoluten Konsum. Nada beginnt mit Unterstützung seines Freundes Frank die Eindringlinge zu bekämpfen. USA 1988. Regie: John Carpenter, der immer für splatternden Realismus gut ist.

Arte, 21.45 Uhr

Lebenslinien

Die syrische Kapitänin vom Tegernsee

Beinahe ebenso abenteuerlich wie ihre Flucht aus Aleppo gestaltete sich die berufliche Laufbahn der Syrerin Najd Boshi: Die Literaturwissenschaftlerin fand 2014 in Oberbayern eine neue Heimat. Um Geld zu verdienen, begann Najd, als Kassiererin bei der Tegernseer Schiffahrt zu arbeiten. Zwei Jahre später bot ihr Chef ihr an, den Bootsführerschein zu machen. So wurde sie die erste Kapitänin der Flotte. Wie sagte schon Hacks-Freund Georg Lohmeier: »Das Bayerische ist eine Denkweise. Ein guter Bayer kann auch aus Afrika sein.« D 2021.

BR, 22.00 Uhr

Die Tochter des Spions

Eine wahre Geschichte aus dem Kalten Krieg

Im Kalten Krieg besucht die 19jährige Ieva aus Riga ihren Vater in New York. Dort erfährt sie: Er ist Doppelagent für den KGB und für die CIA. Jetzt will er zu den US-Amerikanern überlaufen und stellt seine Tochter vor die Entscheidung, ob sie bei ihm bleiben will oder nicht. Unter neuer Identität führt sie bis zum rätselhaften Tod ihres Vaters und dem Zerfall der Sowjetunion ein Leben wie in einem Spionagefilm. Klingt alt, solche Dinge passieren aber immer noch in der Welt der Dienste. LETT/D/EST/CZ 2019.

Das Erste, 23.50 Uhr

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