1.000 Abos für die Pressefreiheit!
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Aus: Ausgabe vom 15.05.2021, Seite 16 / Aktion
jW-Solidarität

Wirksame Antwort

Angriff der Bundesregierung auf Pressefreiheit nicht hinnehmen
Pressefreiheit

Die Aktivitäten der Bundes­regierung über Innen­ministerium und Inlands­geheimdienst gegen die Tageszeitung junge Welt sind intensiver, als wir bisher angenommen haben. Das offenbart die Bundesregierung mit ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Partei Die Linke im Bundestag in erstaunlicher Offenheit. Dabei geht es der Regierung keineswegs um einen Meinungsstreit wegen unterschiedlicher inhaltlicher Positionen. Vielmehr gibt sie unumwunden zu, dass ihr die der jungen Welt nicht gefallen und der Zeitung deshalb der »Nährboden zu entziehen« sei! Es soll ein Exempel statuiert werden, und dazu will sie nicht nur Redaktion und Verlag einschüchtern. Angegriffen werden auch Autoren, Unterstützer, Genossinnen und Genossen der LPG junge Welt eG sowie die Abonnenten der Print- und Onlineausgabe. Von letzteren hat man vor allem jene im Visier, die es noch werden könnten. Solche undemokratischen Angriffe auf Meinungs- und Pressefreiheit, die mit offenen wie geheimen Mitteln verfolgt werden, können künftig nur verhindert werden, wenn die Regierung damit letztlich genau das Gegenteil erreicht. So wären 1.000 zusätzliche Abonnements ein wichtiges Signal und ein deutliches Zeichen der Solidarität! Weil so sichtbar wird, dass die junge Welt nicht alleine dasteht. Und weil das praktisch mehr hilft als wohlfeile Schulterklopferei: Denn tatsächlich würden so die ökonomischen Grundlagen der jungen Welt gestärkt. Mehr Abonnements bedeuten zudem, dass »Relevanz und Wirkmächtigkeit« der Zeitung, die der Regierung besonderer Dorn im Auge sind, erhöht würden!

Für dieses nächste Ziel kann jeder etwas beitragen. Denn zu 1.000 zusätzlichen Abonnements zählt jedes neue Print- und Onlineabo, aber auch jeder Umstieg auf eine höhere Preisklasse (oder von einem Teilabo auf ein Vollabo), weil auch damit die junge Welt gestärkt wird! Gerne können Sie auch Patenschaftsabos für Gefangene übernehmen, oder Sie spenden einen Betrag in unseren Lesefonds, über den wir Freiabos für soziale Einrichtungen und Institutionen finanzieren. Aber auch jedes von Ihnen verschenkte kostenlose Probeabo, mit dem Interessierte drei Wochen erlesen können, wie die junge Welt wirklich tickt, erhöhen Reichweite und Bekanntheit der Zeitung. Genau daran noch viel intensiver als bisher zu arbeiten, ist die richtige Antwort auf die Angriffe der Regierung!

Verlag, Redaktion, Genossenschaft junge Welt

Die Antwort der Bundesregierung kann hier vollständig nachgelesen werden: jungewelt.de/br_anfr

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Die Bundesregierung sagt: der Tageszeitung junge Welt sei mit geheimdienstlichen Mitteln der »Nährboden zu entziehen«. Wirtschaftlich und wettbewerbsrechtlich negative Folgen durch die Nennung der Zeitung im Verfassungsschutzbericht seien sogar beabsichtigt.

Unsere Antwort darauf kann nur sein, dass sie mit diesem grundgesetzwidrigen Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit genau das Gegenteil erreichen! Deshalb fordern wir alle Freunde, Leserinnen und Leser, Unterstützer, Autoren und Genossenschaftsmitglieder auf: Tun wir alles, um den »Nährboden« der jungen Welt zu stärken – jetzt erst recht!

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  • Leserbrief von Uwe H. aus Herrnsberg (16. Mai 2021 um 11:13 Uhr)
    Nur ein Zitat: War­ren Buf­fet stellte fest: »Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.« Das ist also auch ein Feind des Grundgesetzes, das ist ja klar – oder?

Dieser Artikel gehört zu folgenden Dossiers:

  • #keinMarxistillegal

    #keinMarxistillegal

    Als einzige Tageszeitung wird die junge Welt durch den Verfassungsschutz überwacht

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