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Aus: Ausgabe vom 30.04.2021, Seite 5 / Inland
Rohstoffe

Partner beim »Green Deal«

13. Deutsch-Russische Rohstoffkonferenz tagt online. Diskussion um Klimaneutralität bis 2050
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Röhren für die Erdgasleitung Nord Stream 2 im Hafen Mukran auf Rügen

Trotz verhängter Wirtschaftssanktionen und einer aggressiven Außenpolitik von NATO und EU gegenüber der Russischen Föderation sieht die Bundesregierung das Land als wichtigen Partner auf dem Weg Europas zum sogenannten Green Deal. Gemeint ist das von der EU angestrebte Ziel, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erinnerte zum Auftakt der Deutsch-Russischen Rohstoffkonferenz am Donnerstag daran, dass Russland nicht nur ein sehr zuverlässiger Lieferant von Erdgas sei, sondern auch enormes Potential an erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne besitzt.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) warb als Schirmherr der Konferenz für einen raschen Abschluss der Arbeiten an der Gaspipeline Nord Stream 2 und bekräftigte: Die Bundesrepublik Deutschland sei »darauf angewiesen, auch in Zukunft verlässlich Gaslieferungen aus Russland zu bekommen«. Die Konferenz sollte bei ihrer 13. Ausgabe ursprünglich in Leipzig tagen. Die Veranstaltung wurde aber wegen der Coronapandemie ins Internet verlegt und findet online statt. (dpa/jW)

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