24.04.2021
Shakespeare die Hand reichen
Wie Erich Fried als Übersetzer die revolutionären Ziele des englischen Dramatikers herausarbeitete
Von Jenny Farrell
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Shakespeare in Deutschland immer wieder übersetzt, wobei die Nachdichtungen von Schlegel und Tieck herausragen und das Shakespeare-Bild der Deutschen bis heute prägen. Trotz aller poetischen Brillanz verfehlen sie jedoch teilweise historische Bedeutungen, verschönen, glätten und verhüllen, wo es Shakespeare um Deutlichkeit ging. Für Linke ist es sicher von Interesse, dass auch Georg Herwegh und Ferdinand Freiligrath an Shakespea...
Artikel-Länge: 15976 Zeichen


