-
17.04.2021
- → Feuilleton
Unter Lebensgefahr
Eine Doku über eine 19jährige Syrerin, die vor einer Zwangsheirat aus ihrer Heimat flieht und der kurdischen Frauenarmee betritt, wird mit dem diesjährigen VFF-Dokumentarfilm-Produktionspreis ausgezeichnet. Das teilte am Freitag ein Sprecher des Münchner Filmfestivals Dokfest mit. Ausgezeichnet werden die Produzentinnen Guevara Namer und Antonia Kilian, die auch erstmals Regie führte, sowie der Produzent Frank Müller. Der Film »The Other Side Of The River« sei unter lebensgefährlichen Bedingungen während des Krieges in Nordsyrien entstanden, teilte der Sprecher zur Begründung mit. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!