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»Verschwindenlassen«: Anklagen in Mexiko

Mexiko-Stadt. In Mexiko sind 30 Marinesoldaten angeklagt worden, weil sie für das »Verschwindenlassen« zahlreicher Menschen mitverantwortlich sein sollen. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mit. Den Soldaten wird vorgeworfen, daran beteiligt gewesen zu sein, dass zwischen Februar und Mai 2018 in der Grenzstadt Nuevo Laredo eine Reihe von Menschen »verschwanden«. Lokale Organisationen meldeten mehr als 50 Fälle. Nach Angaben von Präsident Andrés Manuel López Obrador vom Donnerstag befinden sich alle Angeklagten in Haft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2021, Seite 7, Ausland

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