Zum Inhalt der Seite
Fußball

Bis nach Karlsruhe

Jena. Wegen Strafzahlungen für Pyrotechnikvergehen seiner Fans zieht Fußballregionalligist FC Carl Zeiss Jena vor den Bundesgerichtshof (BGH). Das bestätigte Geschäftsführer Chris Förster am Wochenende dem MDR. Der BGH hat für den 1. Juli eine mündliche Verhandlung anberaumt. Im vergangenen Jahr war Jenas Klage gegen die 2018 vom Deutschen Fußballbund verhängten Strafen vom Oberlandesgericht Frankfurt abgewiesen worden. Der FCC argumentiert, dass er alles unternommen habe, um Pyrotechnik im Stadion zu verhindern, und nicht in Haftung genommen werden könne. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2021, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!