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Hertha-Rauswurf wird zum Politikum in Ungarn

Budapest. Nach dem Rauswurf des ungarischen Torwarttrainers Zsolt Petry beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC wegen Aussagen zu Migration und Homosexualität hat Ungarn einen Vertreter der deutschen Botschaft einbestellt. Das ungarische Außenministerium erklärte am Donnerstag, dass die Entlassung »die freie Meinungsäußerung einschränkt«. Petry hatte in einem Interview mit der Zeitung ­Magyar ­Nemzet die europäische Einwanderungspolitik als »Ausdruck des moralischen Verfalls« bezeichnet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2021, Seite 2, Ausland

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