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Aus: Ausgabe vom 08.04.2021, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Muhsin (Waleed Zuaiter) in »Bagdad nach dem Sturm«

Böden im Burnout

Wie Chemie Bienen und Äcker bedroht

Das hören die mit Treckern durch die Großstadt demonstrierenden Bauern und die Chemiekonzerne nicht gern: Pestizide sorgen für Artensterben, kontaminieren Böden und töten Mikroorganismen ab, die wichtig sind für den gesunden Humusaufbau. Glyphosat, Neonicotinoide, Organophosphate, Pyrethroide: Das sind nur einige von etwa 1.000 zugelassenen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland. Mit ihnen werden in der Landwirtschaft Schädlinge, Pilze und Wildkräuter vernichtet. Rund 90.000 Tonnen Pestizide kommen pro Jahr zum Einsatz. Ein Milliardengeschäft für Chemieunternehmen.

3sat, 20.15 Uhr

Die Bayreuther Straße

Hoffnung, Hunger und Hartz IV

In der Pandemie kommen Obdachlosigkeit, Krankheit und Elend besonders deutlich zum Vorschein. Und nun konkret: Die Bayreuther Straße in Ludwigshafen gehört zum städtischen Einweisungsgebiet. Wer von Obdachlosigkeit bedroht ist, zieht hier, wenn er oder sie sehr viel Glück hat, ein. Manche bleiben nur ein paar Monate, andere ein Leben lang. Folge vier von sechs.

SWR, 21.00 Uhr

Bagdad nach dem Sturm

Irak 2003: Seit der US-amerikanischen Invasion und dem Sturz Saddam Husseins herrscht im Land Chaos. Der Expolizist Muhsin Al-Khafaji hat noch ganz andere Sorgen – sein jüngstes Kind Mrouj ist schwer krank, doch das Geld für eine Behandlung fehlt. Zudem ist seine ältere Tochter Sawsan verschwunden. Als Muhsin ein Angebot von den britisch-amerikanischen Besatzern erhält, muss er sich entscheiden. Folge eins, Staffel eins, im Original »Baghdad Central«. Weitere Folgen im Anschluss. GB 2020.

Arte, 21.05 Uhr

Monitor

Spannende Themen in einem der wenigen verbliebenen Politmagazine der Öffentlich-Rechtlichen: Corona-Hotspot Arbeitsplatz, Bruderschaften und Bürgerwehren als Keimzellen für Rechtsterrorismus. Außerdem kommen Opfer von Hass und Hetze im Netz zu Wort.

Das Erste, 21.45 Uhr

Nachhaltig leben

Müll trennen, auf Plastik verzichten, grüne Energie beziehen, faire Kleidung kaufen oder vegan leben – reicht das aus, um unseren Planeten zu retten? D 2021.

HR, 21.45 Uhr

Menschen hautnah

Nach 27 Jahren in seiner Gemeinde wurden Gerüchte laut, dass Pfarrer Hans-Gerd Spöker Frauenkleider tragen würde. Das zwang ihn dazu, eine Auszeit zu nehmen und sich von seiner Frau zu trennen. Sechs Monate später kehrte der Geistliche als Elke zurück. D 2020.

WDR, 22.45 Uhr

Der Rest, der bleibt

Die 47jährige Chansonsängerin Marianne ist unglücklich verheiratet. In einem Lokal begegnet sie dem zwanzig Jahre jüngeren Drucker Robert – die beiden verlieben sich schwer. Marianne verlässt ihren Ehemann Michael und zieht mit Robert zusammen. Doch die Affäre steht unter keinem guten Stern. D 1991. Mit Annekathrin Bürger, Klaus Piontek. Eine der letzten DFF-Produktionen und ein sehr guter Film.

MDR, 23.40 Uhr

1.000 Abos jetzt

Die Bundesregierung sagt: der Tageszeitung junge Welt sei mit geheimdienstlichen Mitteln der »Nährboden zu entziehen«. Wirtschaftlich und wettbewerbsrechtlich negative Folgen durch die Nennung der Zeitung im Verfassungsschutzbericht seien sogar beabsichtigt.

Unsere Antwort darauf kann nur sein, dass sie mit diesem grundgesetzwidrigen Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit genau das Gegenteil erreichen! Deshalb fordern wir alle Freunde, Leserinnen und Leser, Unterstützer, Autoren und Genossenschaftsmitglieder auf: Tun wir alles, um den »Nährboden« der jungen Welt zu stärken – jetzt erst recht!

Regio:

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