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03.04.2021
Arbeitsunrecht

Pikantes Privatleben

IKEA ließ in Frankreich systematisch Angestellte ausspionieren. Staatsanwältin fordert »exemplarische« Strafe. Konzern sucht Sündenbock

Von Hansgeorg Hermann
Die Staatsanwaltschaft von Paris hat im Prozess gegen das weltgrößte Möbelhaus IKEA drei Jahre Gefängnis – zwei davon auf Bewährung – für den ehemaligen Frankreich-Chef Jean-Louis Baillot beantragt. Der Konzern selbst soll für das Ausspionieren von mindestens 400 Beschäftigten in den Jahren 2009 bis 2012 mit läppischen zwei Millionen Euro Geldbuße davonkommen. Staatsanwältin Paméla Tabardel sprach am Dienstag laut AFP von einer Haftstrafe für Baillot, »die sein Lebe...

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