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Verdi fordert: Covid-19 als Berufskrankheit

Berlin. Vor der nächsten Konferenz der Landesregierungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) in einer Pressemitteilung vom Montag angemahnt, im Zusammenhang mit bereits erfolgten oder bevorstehenden Öffnungen endlich eine konsistente Strategie zum Schutz der Beschäftigten vorzulegen. Dies betreffe beispielsweise Erzieherinnen und Erzieher ebenso wie die Beschäftigten im Einzelhandel. Verdi fordert, die Bundesregierung solle sich bei den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen dafür einsetzen, dass Covid-19 für alle Beschäftigten, die bei ihrer Arbeit in direktem Kontakt zu Menschen ohne gleichzeitige Abstandsmöglichkeit stehen, als Berufskrankheit anerkannt wird. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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