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Aus: Ausgabe vom 27.02.2021, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Insofern massiv nachvollziehbar

Aus dem Wörterbuch des modernen Unmenschen: Drei essentielle Vokabeln, aufgelesen und kommentiert
Von Stefan Gärtner
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massiv

Man fühlt sich ja, was Sprachbetrachtung anlangt, sehr oft sehr alleine auf der Welt; geradezu geht es einem wie Veronica Cartwright am Schluss von »Die Körperfresser kommen«, als sie im Heer der Entseelten plötzlich Donald Sutherland entdeckt, der dann aber mit ausgestrecktem Zeigefinger und dem monströsen Brüllen eines invasorischen Außerirdischen da­rauf aufmerksam macht, dass er längst so entseelt ist wie alle anderen.

Wie schön mithin, dass wem was auffällt, was einem selbst schon aufgefallen ist, ohne dass es bislang jemand anderem aufgefallen wäre. Nun ist es Arno Frank in der Taz aufgefallen, dass sich »durch die Straßen der Kommunikation« neuerdings »ein massives Adjektiv« schiebe, »das alle anderen Wörter massiv beiseite rammt«. Und Frank ist gleich die passende Metapher eingefallen: »der SUV der Sprache«.

Auch wenn »das SUV« ein Quentchen richtiger wäre: »Massiv« ist in der Tat eine der höllischsten Vokabeln der Gegenwart, ein, wie Frank schreibt, »Dringlichkeitsverstärker«, also ein Wort von der Sorte, wie sie Journalisten und Journalistinnen lieben, weil nur die Dringlichkeit eine Nachricht macht und die Leut’ nichts hören wollten, wenn sie denn im Ernst einmal zuhören müssten: »›Frau mit Anrufen belästigt‹, ›Gaffer behindern Feuerwehr‹ oder ›Regierung kritisiert‹? Alles keine Nachricht mehr, wenn die Frau nicht massiv belästigt, die Feuerwehr massiv behindert und die Regierung massiv kritisiert wurde. Es ist der SUV im Fuhrpark unserer Sprache, mit massiv fährt man alles platt.« Nämlich noch den letzten Rest von Dezenz und Delikatesse als der Bereitschaft, nicht immer irgendeines, sondern vielleicht das passende, prüfende Wort zu wählen.

Die Absicht des Journalismus, sich auf keinen Fall auf Nuancen einzulassen, kommt in der Begeisterung fürs bedingungslos Massive zu sich selbst. Das geht bis zur Selbstparodie: So soll der Fußballer Özil, in Körperbau und Spielanlage das Gegenteil aller Massivität, zu Schulzeiten »massiv aus dem Fenster geträumt« haben, und niemand kam und haute der massiver Sprachbeherrschung immer unverdächtiger werdenden Süddeutschen die Tastatur aus der Hand. Aber das zeigt das Wörtchen an und drückt es aus, dass kein Entrinnen ist; dass noch die Träume, als massive, gar keine sind, sondern nur mehr die Reproduktion ewigen »So-Seins« (Adorno), das so unverrückbar, unbezwinglich und monumental vor uns steht, dass Kollege Frank gar keine Wahl hatte, als auf die Parallele zu kommen und zu sehen, was nur die Blinden nicht sehen: »Insofern ist massiv verschwistert mit ›alternativlos‹, einer milderen Variante autoritären Sprechens.«

Insofern sei (anders als gleich) »insofern« hier gestattet, und ist es nur folgerichtig, dass unsere erzliberalen Medien sich dem schlechterdings Massiven so verschrieben haben, wenn Liberalität bedeutet, alles zu dulden unter der Voraussetzung, dass alles so bleibe und nur das Klima sich »massiv verändert« (FAZ). Es ist deshalb ganz sinnlos, »massiv« als Generalvokabel massivster Alternativlosigkeit zu schmähen; denn nicht bloß wäre es massiv naiv zu glauben, unsere massiven Betonschädel in und vor den Apparaten würde das auch nur in minder massiver Weise kümmern. (Deshalb fahren auch alle SUV, obwohl es dumm und falsch ist. Die Welt ist aber dumm und falsch, und also bitte.) Nein: Massiv ist das, was der Fall ist, ist die Mauer in den Köpfen und um die Welt. Wäre die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr massiv, sie wäre im selben Moment überhaupt nicht mehr. Denn eine massive Revolution, was sollte das anderes sein als der Quatsch, den sie zu beenden hätte?

*

insofern

Das Geheimnis des Journalismus: Hinschreiben und stehenlassen. »Dann erklärt er die sieben Gänge; erzählt, dass er in Japan weder erlebt habe, dass die Rinder massiert noch mit klassischer Musik beschallt werden« (Süddeutsche Zeitung, 22./23.8.2020, S. 54). Insofern kann jeder, der eine Laptop-Tastatur bedienen kann, Journalist, Journalistin werden.

Stimmt nicht? Stimmt doch: »Gerne hätte man mit [Claudia Schiffer] über all dies geplaudert, auf eine Anfrage bei ihrem Management kam aber nicht mal eine Absage zurück. Insofern wünschen wir Claudia Schiffer hier einfach Happy Birthday zum Fünfzigsten« (Süddeutsche Zeitung, 22./23.8.2020, S. 49), und insofern ist es ganz ausgeschlossen, dass dieses Büchlein irgend etwas zum Besseren wendet, denn gegen eine modische Dummheit ist, mit Fontane, Klugheit machtlos. Mithin wird es nie wieder so sein, dass, will wer eine Kausalität ausdrücken, das unter Verwendung von deshalb, deswegen, darum tut. Sie werden »insofern« sagen, immer nur »insofern«. Warum?

Weil sie so schrecklich skeptisch sind. Weil es ja gar nicht klar ist, dass das eine aus dem anderen folgt; weil, mit David Hume und seinem Empirismus, Kausalität zunächst bloß ist, dass erst das eine und dann das andere geschieht. Und das nenne man, so Nietzsche (»Morgenröte«, 121) geradezu medienkritisch, »Ursache und Wirkung, wir Toren! Als ob wir da irgend etwas begriffen hätten und begreifen könnten! Wir haben ja nichts gesehen als die Bilder von ›Ursachen und Wirkungen‹! Und eben diese Bildlichkeit macht ja die Einsicht in eine wesentlichere Verbindung, als die der Aufeinanderfolge ist, unmöglich!« Bestenfalls sogar unnötig.

Über Schopenhauers »Nothwendigkeit« jedenfalls lacht der heutige Mensch, dieses »individuelle Individuum« (Ronald M. Schernikau), bloß laut. Er ist nämlich, trotz Schopenhauer, der Hypotheken fürs Häuschen und des Genörgels vom Chef, ganz frei, ist so sehr denkendes Wesen, dass er immer alles in Frage stellt, noch wenn er’s nicht ausdrücklich tut. Dass der Apfel vom Baum plumpst, weil es Gravitation gibt, will der denkende Mensch so gar nicht bestätigen, denn der Apfel fällt nicht vom Baum, weil, sondern insofern es Gravitation gibt. Das klingt nicht nur intellektuell, das ist es auch. Könnte ja sein, es ist Quatsch, das mit der Gravitation, aber da es im Alltag praktischer ist anzunehmen, es gebe sie, behelfen wir uns mit »insofern«. Insofern ist »insofern« das »weil« des folgenlosen Skeptizismus, aber auch das »irgendwie« unter den Konjunktionen, denn nichts Genaues weiß man nicht, und Freiheit, das ist halt immer auch Unsicherheit.

Könnte nämlich genauso sein, es ist Quatsch, das mit dem Kapitalismus, aber dies ist ein Gedanke, der im Alltag, dieser Katastrophe aus Apple, Lärm und Richard David Precht, nicht weiterhilft. Also verstecken wir unsere Skepsis so gut, dass wir selbst nicht mehr wissen, dass wir sie überhaupt versteckt haben; wer’s nicht weiß, könnte finden, wir seien einverstanden. Aber ein Rest Skepsis ist geblieben, ein Vorbehalt, eine Kautele: Ja, wir sind d’accord, sofern – und eben nicht: weil – das alles stimmt, was sie uns erzählen. Verschwörungstheoretiker, die glauben, es stimme rein gar nichts, sind wir noch nicht, aber Skeptikerinnen, das schon, schon weil nur Idiotinnen alles glauben, was man ihnen sagt.

Also gilt alles nur insofern, als auch der Rest gilt. Eine erfreuliche Einschränkung eigentlich, und fast wirklich auf eine Weise intellektuell, wenn es sich nicht mit der Phrase so verhielte, dass sie als solche unwahr ist. Nicht alle sagen »I love you«, sondern alle sagen »insofern«, weil’s der Journalismus, dieser Hort der allerstrengsten Skepsis, ihnen vorkaut. Wer ahnt, dass er keinen Arsch in der Hose hat, aber trotzdem Geld dafür kriegt, im Meinungsbeitrag La Paloma zu pfeifen, der sagt: Insofern muss die Kanzlerin jetzt handeln. Denn ein klares »darum« hieße ja, sich eine Kausalität einzugestehen, die es doch offiziell nicht gibt: dass nämlich die Verwertungsgesetze des Kapitals, dass die Logik des Nationalstaats und des bürgerlichen Interesses dafür sorgen, dass Kanzlerinnen in aller Regel so handeln, wie sie handeln. Wenn es stimmt (und wir nehmen es an), dass die bürgerliche Demokratie die Agentur des Kapitals ist, dann folgt daraus alles andere; dann muss, wer immer regiert, eben da­rum so handeln, wie er (oder sie) handelt; dann muss noch ein Ministerpräsident der Linkspartei sich freuen, wenn irgendeine Blödfirma mit einer Blödfabrik für Blödprodukte Arbeitsplätze schafft. Dass alles einen Grund hat, und evtl. wirklich nur einen, wird von »insofern« schön kaschiert, denn nicht weil das Kapital kocht und das Personal kellnert, sind die Dinge so, wie sie sind, sondern eben bloß insofern; und wer vom Geländewagen überrollt wird, weil Neonhelm und -weste fehlten, der wird von der strikten Kausalität, die hier dann plötzlich gelten soll, dadurch Abstand gewinnen wollen, dass er insofern selbst dran schuld ist.

Auch dass es in der entwickelten Chancengesellschaft jeder und jede schaffen kann, stimmt nur insofern, als es nicht stimmt. Selbst wenn es wahr wäre, dass jeder dieselben Chancen hat, hinge die Nutzbarkeit der Chance davon ab, dass jemand anderes sie nicht oder nicht im selben Maße nutzen kann. Eine Chance haben heißt, sie zu haben in Abhängigkeit von anderen, die sie genauso haben. »Ich schaffe es, weil ich es will und kann« gilt also nicht. Es gilt: »Ich schaffe es, insofern kein anderer es schafft.«

»Insofern« ist also nicht allein die Kernvokabel eines Zweifels, der so lau ist, dass er problemlos mit Einverständnis verwechselt werden kann, sondern Ausdruck ständiger Unsicherheit unter Konkurrenzbedingungen. Das Leben ist nicht, dem Geheimrat aus Weimar zum Trotz, gut, wie immer es sei, sondern nur insofern wir’s nicht vergeigen, insofern wir’s schaffen, insofern wir noch die Chancen nutzen, die wir gar nicht haben. Insofern ist alles prima; insofern ist alles scheiße.

Und insofern geht’s jetzt weiter mit

*

nachvollziehen

Ich kann mir ja nun nicht immer alles merken; also war es bloß irgendein US-amerikanischer Professor oder Nobelpreisträger, der Deutsch sprach oder sogar deutschstämmig war, und der sagte in der (deutschen) Zeitung, er spreche noch ganz gut Deutsch, auch wenn er sich an das neuartige »nachvollziehen« noch gewöhnen müsse.

Man muss eben von außen kommen, um zu hören; spricht man, wie man spricht, findet man eh nichts dabei.

Nichts, wirklich gar nichts ist dem deutschen Redestumpfsinn so entgegengekommen wie die Idee, aus dem Nachvollziehen von Reiserouten oder Lösungswegen den generellen Nachvollzug von allem zu machen, was da in Köpfen Dasein fristet; denn dass man die Dinge jetzt nicht mehr zu verstehen brauchte, sondern nur mehr nachzuvollziehen, was musste das, zumal für deutsche Befehlsempfangsdamen und -herren, für eine Erleichterung gewesen sein! Wenn Gleichschritt doch, ein Wort Albert Einsteins zu variieren, das Gehirn entlastet und es nichts als Stress ist, in der Vermittlung der Vernunft mit dem Verstand eine Urteilskraft zu entwickeln, »deren richtiger Gebrauch so notwendig und allgemein erforderlich ist, dass daher unter dem Namen des gesunden Verstandes kein anderes, als eben dieses Vermögen gemeinet wird« (Kant). Nämlich zu verstehen, ordnend und kritisch zu beurteilen, Neues und Gewusstes abzugleichen und miteinander in Beziehung zu bringen; während nachvollzogen bloß das wird, was ein anderer vorvollzogen hat. Ein Verstand, der bloß nachvollzieht, um Vollzug melden zu können, ist eo ipso keiner mehr.

»Nachvollziehen« ist womöglich die übelste Gewaltleistung von Verwaltungs- als Autoritär- und Zombiesprache: Verstehen, begreifen, einsehen, für plausibel halten, nachempfinden – alles mehr oder minder rasiert und der verbissen begeisterten, blind- und taubwütigen, zutiefst dem herrschenden Positivismus verpflichteten Nachvollzieherei zum Opfer gefallen. Nachvollziehen reduziert Verstandestätigkeit auf ja/nein, auf Kopfnicken und Kopfschütteln, auf Zustimmung und eine Ablehnung, die als behavioristisch nuancenfreie bloß eine Variante von Zustimmung ist. Selten wird ein bisschen oder eher nicht nachvollzogen; man vollzieht total nach oder eben total nicht: »Kann ich echt nicht nachvollziehen!«

Meinten wir es gut, könnten wir finden, »nachvollziehen« habe, anders als das übrige Resterampenvokabular, einen Nutzen, indem es nämlich »verstehen« ohne den empathischen Nebenklang von »Verständnis haben« zum Ausdruck brächte. »Ich verstehe den Nationalsozialismus« sagt ja niemand, der sagen will, er habe alles über den Nationalsozialismus gelernt und wisse nun, wie er funktioniert hat; wer das sagen will, wird aber auch nicht sagen: »Ich kann den Nationalsozialismus gut nachvollziehen«, denn so pauschal, wie »nachvollziehen« verwendet wird, würde man auch hier missverstanden, falls man nicht in der AfD ist. »Können Sie diese Kritik nachvollziehen?« fragt es mir aus einer seriösen Monatsschrift entgegen, und wäre die Vokabel nicht so sterbenstotgeritten, hier hätte sie eine Berechtigung, nämlich anzuzeigen, dass die Frage nicht darauf zielt, ob die Kritik stimmt, sondern ob es möglich sei, ihre Gründe und Argumente zu verstehen. Ein Unterschied, wenn auch ein so kleiner, dass die deutsche Sprache, soweit ich sehe, die längste Zeit ihres Bestehens ohne das hässliche, jämmerliche, nichts als »unvergrübelt praktischen Sinn« (Adorno) anzeigende Un- und Krankwort »nachvollziehen« ausgekommen ist.

Was damit zusammenhängen mag, dass be-greifen in einer Welt ohne die Allgegenwart technischer Assistenz noch etwas Alltägliches war. In unserer Welt, die die technische Assistenz selbst ist und deren tieferer Sinn darin besteht, die Hausrolläden mit der App zu steuern, muss ein Wort wie »begreifen« einfach aussterben. »Verstehen, urspr. dicht vor etwas stehen (um es zu erkennen)«, definiert das »Wörterbuch der philosophischen Begriffe« (Hamburg, Meiner, 1998), aber es steht ja nichts mehr dicht vor uns, es ist ja alles fern und ausgelagert, und wo, wer hinlangt, ins Leere fasst, wo, wer einer Schwindelfirma die Meinung sagen will, im Callcenter landet, da ist der Zweck von erkennendem Verstehen und konkretem Begreifen vielleicht schlicht nicht mehr darstellbar. »Das vom Verstande richtig Erkannte ist die Realität; das von der Vernunft richtig Erkannte die Wahrheit, d. i. ein Urtheil, welches Grund hat« (Schopenhauer, »Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde«); doch was lässt sich schon, zwischen Algorithmus, Reklame und totaler Medialität, als richtig erkennen? Und wie sehen Urteile aus, deren Grund eine Filterblase, der Wirtschaftsteil der FAZ oder ein Kommentar in den »Tagesthemen« ist?

Möchte sein, die Leute haben sich doch so etwas wie Reserve bewahrt und weichen, wie instinktiv immer, aus, weil sie ahnen, dass die Bildungsrepublik ein Betrug ist und sie in Wahrheit nichts verstehen sollen, was über einen Schaltplan oder eine Gebrauchsanweisung hinausgeht. Dass es das Glück sei, dumm zu sein und Arbeit zu haben, hielt schon Benn für ausgemacht, und wo, in unserer großen Zeit, »alle Kraft angewandt wurde, das Leben reibungslos zu machen, bleibt nichts übrig, was dieser Schonung noch bedarf. In solcher Gegend kann die Individualität leben, aber nicht mehr entstehen« (Kraus). Am Ende ist der willig-stramme Nachvollzug der einzige, von dem eins glauben mag, er sei noch nicht abgefahren; dabei bedeutet, ihn zu benutzen, bloß, sich aus Angst vor dem Tod aufs Gleis zu legen.

Der Text ist ein Auszug aus dem im März in der Edition Tiamat erscheinenden Buch »Terrorsprache. Aus dem Wörterbuch des modernen Unmenschen«. Wir danken Autor und Verlag für die freundliche Genehmigung zum Vorabdruck

Stefan Gärtner, Jahrgang 1973, lebt in Hannover. Er war von 1999 bis 2009 Redakteur bei Titanic, für die er weiterhin den monatlichen Politessay verfasst. Für die Wochenzeitung WOZ aus Zürich kommentiert er in der Kolumne »Von oben herab« das Geschehen in der Schweiz.

An dieser Stelle erschien zuletzt in der Ausgabe vom 28./29. Dezember 2019 »Der Alte. Warum man auch heute noch Fontane lesen soll«

Stefan Gärtner: Terrorsprache. Aus dem Wörterbuch des modernen Unmenschen. Edition Tiamat, Berlin 2021, 144 Seiten, 14 Euro

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Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Carsten Glienke, Leipzig: von daher Vielen Dank für die Leseprobe aus Stefan Gärtners Sprachbuch! Leider ist in meiner Wochenendausgabe auf Seite 7 nach dem Satz »Mithin wird es nie wieder (…), will wer eine Kausalität ausdrücken, das ...
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