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25.02.2021
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Staatsdefizit steigt wegen Pandemie
Wiesbaden. Die Coronapandemie hat im vergangenen Jahr zu einem enormen Finanzierungsdefizit des Staates geführt. Das Statistische Bundesamt bezifferte das Minus am Mittwoch aufgrund vorläufiger Berechnungen auf 139,6 Milliarden Euro. Es handelt sich demnach um das erste Defizit seit 2011 und das zweithöchste Minus seit der Wiedervereinigung. »Zum Defizit von Bund und Ländern trugen vor allem die Ausgaben für die staatlichen Sofort- und Überbrückungshilfen sowie die Beschaffung und Bereitstellung von Schutzausrüstung bei«, erläuterte das Statistische Bundesamt. Es verwies auch auf deutliche Steigerungen bei Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld. (AFP/jW)
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