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Sotschi: Gespräche von Russland, Iran und Türkei

Sotschi. Russland und die Türkei haben gemeinsam mit dem Iran einen neuen Anlauf unternommen, um Auswege aus den festgefahrenen Gesprächen über eine neue Verfassung für Syrien zu suchen. Dazu kamen am Dienstag Vertreter der drei Länder in der russischen Stadt Sotschi am Schwarzen Meer zusammen. Die Gespräche im sogenannten Astana-Format sollen zwei Tage dauern. Die Arbeit des Verfassungsausschusses sei ins Stocken geraten, sagte der russische Sonderbotschafter für Syrien, Alexander Lawrentjew. Notwendig sei eine »konstruktive Atmosphäre« und ein »gewisser Impuls«. Eine neue Eskalation des Konflikts müsse verhindert werden. Der Verfassungsausschuss hatte im Herbst 2019 seine Arbeit aufgenommen. Das Gremium mit Vertretern der Regierung, der Opposition und der »Zivilgesellschaft« soll den Weg für eine politische Lösung des Konflikts ebnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2021, Seite 1, Ausland

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