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Erneut Sammelabschiebung nach Afghanistan
München. Für diesen Mittwoch wurde die Ankunft des jüngsten Abschiebeflugs aus der BRD in Afghanistan angekündigt. Die zweite Sammelabschiebung in diesem Jahr sollte am Dienstag abend nach jW-Redaktionsschluss vom Flughafen München aus starten. Zahlreiche Organisationen verlangten, Abschiebungen in das von Krieg, Terroranschlägen und der Coronapandemie stark betroffene Land vorläufig auszusetzen. So forderten Flüchtlingsräte und die Organisation »Pro Asyl« Bund und Länder dazu auf, Rücksicht auf die Situation in Afghanistan zu nehmen, das am 31. Januar vom Robert-Koch-Institut zum sogenannten Hochinzidenzgebiet erklärt worden war. (jW)
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