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23.01.2021

Bank oder nicht Bank

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Von Lucas Zeise
Der Zahlungsdienstleister ­Wirecard ging im Juni vorigen Jahres mit großem öffentlichen Getöse pleite. Der Schaden war nicht immens hoch. Von 1.300 Beschäftigten wurden 730 entlassen. 500 wurden von der spanischen Großbank Santander übernommen, die die verwertbaren Teile der Gesellschaft übernahm. Die Gläubigerbanken müssen wohl etwa eine Milliarde Euro abschreiben. Viel schlimmer schien der Reputationsschaden für den deutschen Kapitalmarkt. Wirecard war 2018 in den...

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