-
23.01.2021
- → Ausland
Italien: Polizei geht gegen Neonazigruppe vor
Genua. Italienische Antiterroreinheiten haben einen 22jährigen aus Savona wegen mutmaßlicher Anschlagsabsichten festgenommen. Dem Verdächtigen werden unter anderem Anstiftung zu möglichen schweren Attentaten und faschistische Propaganda vorgeworfen, wie die Justiz am Freitag mitteilte. Die von den Ermittlern in Genua in Norditalien geführte Aktion, bei der es Durchsuchungen in mehreren Städten gab, richtete sich zudem gegen ein Dutzend weitere Personen. Es geht um den Verdacht der Bildung einer gewaltbereiten Organisation mit dem Namen »Nuovo Ordine Sociale« (Neue Gesellschaftsordnung). Unter anderem im Internet seien faschistische, antisemitische und frauenfeindliche Inhalte verbreitet worden. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
