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Prozess um Winterkorn vor Verschiebung

Braunschweig. Der ab Ende Februar geplante Betrugsprozess gegen den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn könnte wegen gesundheitlicher Probleme des Angeklagten verschoben werden. Das Landgericht Braunschweig erklärte am Freitag auf Anfrage, dass sich die zuständige Kammer zur Verhandlungsfähigkeit des Angeklagten gutachterlich beraten ließ. Das öffentliche Verfahren, bei dem Winterkorns Rolle in der »Dieselaffäre« untersucht werden soll, könnte damit erst verzögert starten. Zu konkreten Details und Fristen äußerte sich das Gericht jedoch nicht. Nach bisheriger Planung soll die lange vorbereitete Hauptverhandlung am 25. Februar beginnen, sie dürfte sich bis mindestens ins Frühjahr 2023 ziehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2021, Seite 5, Inland

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