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Holocaustleugnerin Haverbeck verurteilt

Berlin. Die 92jährige Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck ist von einem Berliner Gericht zu einer weiteren Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten verhängte am Freitag eine einjährige Haftstrafe ohne Bewährung. In dem Prozess ging es um ein online veröffentlichtes Video, in dem Haverbeck behauptet, Auschwitz sei kein Vernichtungslager gewesen, und es seien im Holocaust auch nicht sechs Millionen Menschen getötet worden. Die Angeklagte habe damit Verbrechen der Nazis in einer Weise geleugnet und verharmlost, »die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören«, sagte der Vorsitzende Richter zur Urteilsbegründung. Haverbeck war erst im Oktober aus dem Gefängnis entlassen worden. Das Landgericht Verden hatte sie im August 2017 wegen Volksverhetzung in acht Fällen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2020, Seite 15, Antifaschismus

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