Zum Inhalt der Seite

Korruptionsverdacht bei Begnadigung in USA

Washington. Das US-Justizministerium hat kurz vor dem Ende der Amtszeit von Präsident Donald Trump Untersuchungen wegen des Verdachts eingeleitet, dass präsidiale Begnadigungen möglicherweise aufgrund von Bestechungsgeldern erfolgt sein könnten. Die Bundesanwälte in Washington sagten am Dienstag (Ortszeit), sie hätten Beweise für ein Bestechungsschema erhalten, bei dem jemand »einen erheblichen Beitrag im Austausch für eine Begnadigung oder Strafaufschub durch den Präsidenten leisten würde«. Wer an der möglichen Straftat beteiligt sein könnte, geht aus dem 18seitigen Gerichtsdokument nicht hervor, das das Bundesgericht in Washington veröffentlichte. Etwa die Hälfte des Dokuments ist geschwärzt. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen