Zum Inhalt der Seite

TUI bekommt weitere Milliardenhilfen

Hannover. Der TUI-Konzern bekommt weitere Staatshilfen gegen einen möglichen finanziellen Absturz in der Coronakrise. Wie der weltgrößte Reiseanbieter aus Hannover am Mittwoch mitteilte, einigte sich TUI mit dem Bund sowie privaten Investoren und Banken auf ein Finanzierungspaket im Gesamtvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Es stärke die Position der TUI und stelle ihr eine ausreichende Liquiditätsreserve zur Verfügung, hieß es. Die entsprechenden Maßnahmen sehen laut Konzern konkret eine Kapitalerhöhung über rund 500 Millionen Euro vor, die von privaten Investoren geschultert wird. Daneben geht es um eine in Aktien der TUI wandelbare stille Einlage des staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von 420 Millionen Euro. Außerdem geht es um eine nicht wandelbare stille Einlage des WSF in Höhe von 280 Millionen Euro. Die EU-Kommission muss noch prüfen, ob es sich um eine zulässige staatliche Beihilfe handelt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2020, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!