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Aus: Ausgabe vom 28.11.2020, Seite 1 (Beilage) / Wochenendbeilage
Leben mit HIV

»Bildung und Teilhabe sind die beste Prävention«

Gespräch mit Jörg Litwinschuh-Barthel. Über den Welt-AIDS-Tag, medizinische Fortschritte und den Zusammenhang von Diskriminierung und Coronapandemie
Interview: Markus Bernhardt
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»Das Coronavirus diskriminiert nicht, es trifft jedoch auf diskriminierende gesellschaftliche Strukturen«: Welt-AIDS-Tag 2018 in Kolkata, Indien

Seit 1988 findet am 1. Dezember traditionell der Welt-AIDS-Tag statt. Was hat es damit auf sich?

Der Welt-AIDS-Tag wird jährlich von dem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen UNAIDS organisiert. Der Tag erinnert mit zahlreichen Kampagnen und Aktionen weltweit an Menschen, die an HIV und AIDS verstorben bzw. von der Infektion betroffen oder bedroht sind. Der Tag soll auch eine Stärkung für all diejenigen sein, die sich haupt- und ehrenamtlich innerhalb und außerhalb von AIDS-Hilfen, weiteren Beratungs- und Betreuungseinrichtungen rund um sexuell übertragbare Krankheiten und Gesundheitsprävention engagieren. Und es ist auch eine Unterstützung für An- und Zugehörige.

Rundum, es geht um Solidarität mit den Betroffenen?

Ja, HIV-Positive sollen sich nicht allein gelassen fühlen. Daher ist für mich dieser Tag vor allem ein Tag der Solidarität mit ihnen. HIV und AIDS dürfen nicht aus dem Bewusstsein der Gesellschaft verschwinden. Nur gemeinsam können wir Veränderungen schaffen. Der Welt-AIDS-Tag ist ein Tag gegen die Diskriminierung, für die Akzeptanz des Lebens mit HIV und für gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich ist es ein Appell für einen weltweiten Zugang zu Prävention, zu Medikamenten und Versorgung.

In diesem Jahr lautet das Motto des Welt-AIDS-Tages »Leben mit HIV – anders, als du denkst«. Das ist ein sehr guter Claim: Er sagt aus, dass heutzutage – zumindest in den westlichen Industrienationen – sehr viele Menschen mit HIV leben können wie alle anderen auch. Sie können beispielsweise einem regulären Beruf nachgehen, eine Familie gründen und Sport- und Freizeitaktivitäten nachgehen. Das war noch vor zehn, 15 Jahren nicht selbstverständlich. Diese großen Fortschritte sind noch nicht hinreichend in der Bevölkerung bekannt. Das soll sich ändern, damit immer noch bestehende Ängste, Unwissenheit und Vorurteile abgebaut werden. Wenn wir hier nicht weiterkommen, werden es viele HIV-Positive weiterhin schwer haben, weil sie im Alltag und im Beruf, in der Familie oder im Bekanntenkreis Ausgrenzung und Stigmatisierung erleiden. Am Welt-AIDS-Tag – und nicht nur dann – eine rote Schleife zu tragen, ist daher ein klares Zeichen: ein Flaggezeigen gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander.

Wie ist es darum bestellt?

Es gibt große Unterschiede zwischen den Staaten. Über 32 Millionen Menschen sind bisher weltweit an den Folgen von AIDS gestorben. 2018 verloren insgesamt rund 690.000 Menschen aufgrund der Folgen einer HIV-Infektion ihr Leben. In Deutschland sind es bisher etwa 30.000 Menschen. 67 Prozent der weltweit von HIV Betroffenen haben inzwischen einen Zugang zu Medikamenten – das ist ein großer Erfolg. Wirksame ­Therapien gegen HIV gibt es seit ca. 25 Jahren, aber einen Impfstoff haben wir trotz größter Forschungsanstrengungen bisher noch nicht.

Wie steht es um die Versorgung der Betroffenen in der Bundesrepublik?

Die Erfolge der medikamentösen Behandlung sind hierzulande besonders groß: 93 Prozent der Betroffenen befinden sich in einer solchen Behandlung. Es wird jedoch geschätzt, dass mehr als 10.000 Personen in Deutschland nichts von ihrer HIV-Infektion wissen. Deswegen wird – anders als früher – seit Jahren aktiv für einen HIV-Test geworben, ohne jedoch Druck auf die Menschen auszuüben. Je mehr Betroffene von ihrer Infektion wissen, sich behandeln lassen können und Schutzmaßnahmen für sich und andere ergreifen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, an einer HIV-Übertragung oder gar an AIDS zu erkranken.

HIV und AIDS wurden in den 1980er und 1990er Jahren weitestgehend mit Homosexualität gleichgesetzt, da mehrheitlich schwule und bisexuelle Männer von der Erkrankung betroffen waren. Hat sich das mittlerweile geändert?

Die Mehrheit der von HIV bedrohten und betroffenen Menschen sind in Deutschland auch weiterhin Männer, die Sex mit Männern haben, in der Fachsprache MSM abgekürzt. In dieser Gruppe waren in der Vergangenheit auch die meisten AIDS-Toten zu beklagen. Schwul zu sein und HIV zu haben oder bekommen zu können, das wird auch in Deutschland leider immer noch viel zu oft in einen kausalen Zusammenhang gebracht. Das ist Stigmatisierung in Reinform. Sie führt dazu, dass es beispielsweise immer noch diskriminierende Regelungen wie das Verbot zum Blutspenden für schwule Männer gibt. Das muss sich dringend ändern.

AIDS hatte dem aufkeimenden schwulen Selbstbewusstsein in den 1980er und 90er Jahren erst einmal einen sehr harten Dämpfer verpasst. Für ihre Rechte mussten sich HIV-Infizierte ihre eigene Lobby schaffen. Wir können den Gründern der Deutschen Aidshilfe dafür gar nicht dankbar genug sein. Das hätte sich auch in eine andere Richtung entwickeln können, als der CSU-Politiker Peter Gauweiler damals HIV-Positive kennzeichnen wollte und über Internierungen öffentlich spekuliert hat. Politikerinnen wie Rita Süssmuth, CDU, haben wir es mit zu verdanken, dass Deutschland diesen erfolgreichen Weg der Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft auf Augenhöhe gegangen ist – konkret in der Zusammenarbeit der dem Bundesgesundheitsministerium unterstellten Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen Aidshilfe.

Es gibt und gab aber auch andere ­vulnerable Gruppen mit jeweils unterschiedlich starker Betroffenheit wie etwa Drogen gebrauchende Menschen, Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter, Personen in Haft oder auch Geflüchtete. Je nachdem, in welches europäische oder außereuropäische Land man blickt, unterscheiden sich die Gruppen der Betroffenen stark voneinander. Und die Staaten gehen höchst unterschiedlich mit HIV um. In vielen Ländern werden Schwule weiterhin kriminalisiert, Aufklärung und Behandlung werden erschwert oder sogar als »Propaganda« verboten.

HIV/AIDS scheinen zumindest in der BRD den Schrecken verloren zu haben. Was sind die Gründe dafür?

In den Medien taucht zwar leider immer noch – wenn auch nicht mehr so häufig - das Narrativ oder Gleichnis »HIV gleich AIDS« auf, aber es stimmt, dass HIV in Deutschland seinen Schrecken verloren hat. An AIDS muss hierzulande theoretisch niemand mehr erkranken, wenn die Infektion rechtzeitig erkannt und medikamentös behandelt wird und die medizinischen Maßnahmen gut vertragen werden. Das darf im Umkehrschluss aber nicht dazu führen, dass AIDS-Kranke, dass HIV-Positive als »Schuldige« gebrandmarkt werden. Viele an AIDS Erkrankte hatten keinen Zugang zu Medikamenten, wirksame Therapien gibt es außerdem noch nicht lange. Und auch heute kann man noch an AIDS erkranken, wenn man nichts von seiner HIV-Infektion weiß, sich Resistenzen gegen Medikamente bilden oder man – aus welchen Gründen auch immer – nicht dauerhaft therapiert wird. Prävention und ständig verbesserte, zielgruppenspezifische Maßnahmen sind das beste Mittel gegen HIV bzw. gegen den Ausbruch von AIDS, wenn man HIV-infiziert ist.

Es gibt aber auch weitere Entwicklungen …

Ja. Es ist außerdem noch zu wenig bekannt, dass HIV-positive Menschen nicht mehr infektiös sind, wenn sie gut medikamentös eingestellt sind. Dennoch trauen sich viele HIV-positive Menschen immer noch nicht, mit ihrem Sexualpartner aus Angst vor Ablehnung über die Infektion zu sprechen.

Das von mir bereits beschriebene deutsche Erfolgsrezept beim Kampf gegen HIV und AIDS ist in dieser Form weltweit einzigartig: Die Deutsche Aidshilfe hat über Jahrzehnte mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein sehr erfolgreiches Konzept erarbeitet und immer weiter ausdifferenziert. Dazu gehört die zielgruppenspezifische Ansprache der von HIV bedrohten Personen und Gruppen und die Zusammenarbeit mit denselben.

Können Sie das erläutern?

Das heißt, dass es für jede Zielgruppe eine eigene Ansprache, eigene Bilder, eigene Ansprechpartner und Expertinnen und Experten aus den Gruppen gibt. Es ist gut nachvollziehbar, dass eine HIV-positive Frau, die ein Kind bekommen möchte, eine andere Art der Ansprache, Betreuung und Behandlung braucht, um ihr Kind vor einer Infektion bei der Geburt zu schützen, als zum Beispiel ein schwuler Mann, der sich vor HIV schützen möchte oder ein heterosexuelles, diskordantes Paar, wo etwa der bisexuelle Partner regelmäßigen Geschlechtsverkehr auch außerhalb der Beziehung hat. Hier ließen sich viele weitere Beispiele aufzählen – ein ganzes Instrumentarium an Präventionsmaßnahmen. Wenige Staaten sind so erfolgreich wie Deutschland, nur die Schweiz ist hier vielleicht noch besser aufgestellt. Wir haben mit die niedrigste Zahl an HIV-Neuinfektionen weltweit – 2018 waren es ca. 2.400 Personen in Deutschland.

Die Einbindung der Gruppen der Betroffenen und von HIV Bedrohten haben sich die Gründungsväter und -mütter der Deutschen Aidshilfe, die Schwulenbewegung und weitere Aktivistinnen und Aktivisten hart erkämpfen müssen – anfangs gegen große gesellschaftliche und politische Widerstände. Diese selbstbewusste Auseinandersetzung hat sich gelohnt. Wir sollten in den Anstrengungen nicht nachlassen und auch immer wieder an die Aktivistinnen und Aktivisten der ersten Jahre erinnern, weil ihre Arbeit auch als Vorbild und Blaupause für andere Problemlösungen der LSBTIQ-Communities und ihrer Bündnispartnerinnen und -partner taugt.

Aber wie steht es um die Diskriminierung von HIV-Infizierten und an AIDS erkrankten Personen?

Es ist viel erreicht worden, was die Akzeptanz, die Sichtbarkeit und das Selbstbewusstsein von Personen mit HIV und AIDS angeht. Das Leben mit HIV ist aber immer noch sehr tabuisiert. Es besteht die Gefahr, dass es erneut zu Diskriminierungen kommt, gerade in Zeiten, in denen die Gesellschaft unter Druck steht – wie jetzt in der Covid-19-Pandemie durch den wachsenden Rechtspopulismus oder die Turbulenzen der Weltwirtschaft. Da könnten schnell wieder Menschen zu »Sündenböcken« abgestempelt werden, auf die gesellschaftliche, politische oder religiöse Fundamentalisten ihre Feindbilder projizieren. Daher braucht es weiterhin eine ganz klare Ansage vom Staat, von der Wirtschaft, von der Zivilgesellschaft, dass wir keine Ausgrenzung, keine Diskriminierung und schon gar keine Kriminalisierung von Menschen dulden, die von HIV oder AIDS betroffen oder bedroht sind.

Leider gibt es aber auch Diskriminierungen in unserem Gesundheitssystem, beim Arzt oder im Krankenhaus. Diese können dazu führen, dass Hilfesuchende nicht ausreichend versorgt werden, die Behandelnden meiden, Therapien abbrechen. Diskriminierungen führen zu einem höheren Bedarf auch an psychologischer Gesundheitsversorgung. Und Mehrfachdiskriminierungen zum Beispiel aufgrund der Geschlechtsidentität, der Hautfarbe oder – zugeschriebener – ethnischer Herkunft erschweren die Zugänge zum Gesundheitsbereich oder verunmöglichen diese sogar. Das ist weiterhin eine Herausforderung für das Gesundheitssystem in Deutschland. Auch Trans- und nicht-binäre Menschen berichten, Gesundheitsleistungen aus Angst vor Diskriminierung oder Pathologisierung nicht oder in nicht ausreichendem Maß in Anspruch zu nehmen. HIV und Transsexualität ist ein sehr marginalisiertes Thema. Es gibt also auch weiterhin unterschiedliche Barrieren für Menschen in der HIV-Behandlung und -Prävention. Manchmal sind es auch Sprach- und kulturelle Barrieren, die den Zugang zur medizinischen Versorgung auch im Bereich der sexuell übertragbaren Infektionen erschweren.

Eine 2016 von der Deutschen Aidshilfe vorgestellte Untersuchung zeigte hierzulande erstmals den Zusammenhang zwischen Diskriminierung, psychischen Erkrankungen und HIV-Risiken. Wenn über Homo- und Transfeindlichkeit gesprochen wird, dann geht es um Chancengleichheit bei der Gesundheit, stellte Vorstandsmitglied Ulf Hentschke-Kristal klar. Er wies damit deutlich darauf hin, dass man Gesundheit nur ganzheitlich verstehen kann. Dieser Haltung und Forderung schließe ich mich vollumfänglich an.

Trotz der Erfolge in vielen Staaten ist HIV weltweit betrachtet weiterhin ein großes Problem. Jährlich kommen rund 1,7 Millionen HIV-Positive hinzu. Mangelt es in Sachen Bekämpfung von HIV und AIDS an internationaler Solidarität?

Die internationale Solidarität im Kampf gegen HIV und AIDS ist weiterhin recht groß. Deutschland hat 2017/2018 einen Beitrag von fünf Millionen Euro an ­UNAIDS gezahlt, das ist eine Verdopplung im Vergleich zu den Vorjahren. Aus meiner Sicht ist da aber noch viel Luft nach oben. Wenn die reichen Länder es nicht schaffen, die ärmeren deutlich mehr zu unterstützen – und hier meine ich nicht nur finanziell, sondern auch mit kultursensiblem Know-how –, dann kann HIV nicht besiegt werden. Diskriminierung macht krank – Bildung, Teilhabe und Inklusion sind nun einmal die beste Prävention.

Leider verschärft auch die Coronapandemie die Situation erheblich. UNAIDS hat 2019 davor gewarnt, dass vor allem in Osteuropa und Zentralasien die HIV-Infektionen wieder ansteigen. Fortschritte drohten zu versanden. Es gibt also Schattenseiten, aber auch Lichtblicke, z. B. in Südafrika, wo die Zahl der HIV-Infektionen von 2010 bis 2018 um rund 40 Prozent zurückgegangen ist.

Sie haben es schon angesprochen: Aktuell »lähmt« nicht HIV, sondern die Covid-19-Pandemie das gesellschaftliche Leben. Wie wirkt sich das auf LSBTIQ-Menschen aus?

Die sich rasant ausbreitende Pandemie hat auch Auswirkungen auf die HIV-Epidemie. Das dürfen wir nicht übersehen. In einigen, vor allem ärmeren, Ländern werden bereits die HIV-Medikamente knapp, Menschen ohne Krankenversicherung können sich die Mittel nicht mehr leisten, weil ihr Einkommen sinkt oder sie erwerbslos werden. Auch in Deutschland sind Beratungsangebote wegen der Coronakrise zum Teil eingeschränkt oder stark überlastet. Therapieeinrichtungen haben häufig auf Monate keine freien Termine oder müssen zeitweise schließen.

Die Coronapandemie wirkt wie ein Brennglas, sie verstärkt bestehende, diskriminierende Strukturen. Sie bedroht eine vielfältige Infrastruktur der LSBTIQ-Communities, die auf einem sehr dünnen finanziellen Fundament steht. Junge Menschen im Coming-out-Prozess, Transsexuelle und queere Geflüchtete leiden besonders unter der Pandemie. Wir alle leiden. Viele LSBTIQ haben Angst vor einer neuen, sehr konservativen Sexualmoral, die normative Sexualität und Beziehungen überstülpt. Das gefährdet Emanzipationsprozesse.

Sie haben sich zu diesem Thema im September gemeinsam mit dem Fachbeirat Ihrer Stiftung in einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt. Was fordern Sie?

Das Coronavirus diskriminiert nicht, es trifft jedoch auf diskriminierende gesellschaftliche Strukturen. Von diesen sind marginalisierte Gruppen wie die LSBTIQ besonders stark betroffen. Wir haben den Staat an seine grund- und menschenrechtlichen Verpflichtungen erinnert, insbesondere an das Recht auf physische und psychische Gesundheit sowie an die Diskriminierungsverbote.

Der Staat muss diese Rechte nicht nur selbst in seinen Handlungen achten, sondern auch schützen und fördern. Aktuell bereitet unsere Stiftung eine hybride Fachkonferenz zu den Auswirkungen der Pandemie auf die LSBTIQ vor. Ziel ist eine Bestandsaufnahme mit Handlungsempfehlungen vor allem an die Politik. Diese möchten wir im ersten Quartal 2021 gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern veröffentlichen. Wir brauchen in Deutschland einen »Regenbogenrettungsschirm«, den die Grünen und Die Linke bereits gefordert haben. Wenn es in Bund und Ländern diesen queeren Stabilisierungsfonds, wie ich ihn nenne, nicht geben wird, dann ist ein erheblicher Teil der LSBTIQ-Infrastruktur und -Kultur in Deutschland in seiner Existenz bedroht.

Jörg Litwinschuh-Barthel … ist seit November 2011 geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Der Medienwissenschaftler war zuvor Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Public Health, Pressesprecher der Deutschen Aidshilfe (DAH) und Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Ehrenamtlich engagiert sich Litwinschuh-Barthel für den interreligiösen Dialog.

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld untersucht die Verfolgungs- und Repressionsgeschichte von LSBTIQ (lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen) in Vergangenheit und Gegenwart und fördert Forschungs- und Bildungsprojekte.

mh-stiftung.de

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