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Bundeswehr zieht aus Kundus ab

Berlin. Die Bundeswehr zieht in den nächsten Wochen aus dem afghanischen Kundus ab. Die etwa 100 dort fest stationierten Soldaten sollen nach Masar-i-Scharif verlegt werden, wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam am Dienstag abend gegenüber dpa bestätigte. Insgesamt sind 1.250 Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan stationiert, der größte Teil davon in Masar-i-Scharif. Der dritte Standort ist die Hauptstadt Kabul. Die Abzugsentscheidung wurde nach dpa-Informationen bereits im Spätsommer getroffen. Mit der Beschleunigung des Abzugs der US-Truppen aus Afghanistan habe sie nichts zu tun. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2020, Seite 2, Inland

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