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Tote nach Anschlag im Norden des Irak

Samarra. Bei einem Angriff mutmaßlicher Kämpfer der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« sind im Norden des Irak am Sonnabend mindestens zehn Menschen getötet worden. Bei den Opfern handele es sich um sechs Sicherheitskräfte und vier Zivilisten, hieß es am Sonntag aus Ärztekreisen. Die Behörden der Provinz Salahattin, in der sich der Anschlag ereignet hatte, ordneten eine dreitägige Trauer an. Zu dem Angriff bekannte sich zunächst niemand. Der Bürgermeister der Ortschaft Suija, Mohammed Sidane, und ein Vertreter der Polizei machten jedoch den »Islamischen Staat« verantwortlich. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2020, Seite 2, Ausland

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