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Aus: Ausgabe vom 14.11.2020, Seite 12 / Thema
jW-Kunstedition

»Ich kann gar nicht zeichnen«

Heute erscheint die fünfte Grafik in der junge Welt-Kunstedition: »Fred und Karl in Paris« von Anna Franziska Schwarzbach
Von Andreas Wessel
»Fred und Karl in Paris«, 2020, dreifarbiger Siebdruck (Serigraf
»Fred und Karl in Paris«, 2020, dreifarbiger Siebdruck (Serigrafie) auf Munken Print Cream (300 g/m2), gedruckt von Reiner Slotta (Berlin), Darstellung und Blatt: 29 x 20 cm

Anna Franziska Schwarzbach beugt sich verschwörerisch über den Küchentisch: »Weißt du, ich kann gar nicht zeichnen. Zumindest nicht so richtig schön, so richtig künstlerisch.« Und sie lacht ihr helles erzgebirgisches Lachen. Das mit dem Nichtzeichnenkönnen ist natürlich Quatsch, und es ist natürlich die volle Wahrheit, und dazwischen liegt das ganze große Problem, um das unsere Kunstedition kreist: Was ist schön, was ist überhaupt Kunst, für was ist das alles gut (wenn nicht nur als Deko)?

Fragt man Franziska, wann das anfing mit der Kunst, so kann sie dazu gar nichts sagen. Das fing gar nicht an, das fängt heute noch an, das war schon immer da. Hineingeboren in einen Künstlerhaushalt, wo man nicht über »Kunst« sprach – aber die Sechsjährige wusste natürlich schon, wer Picasso war. Die Welt um sie herum wurde als etwas Gestaltetes gesehen, nicht als etwas Gegebenes. Geformt von der Natur oder von Menschen oder von beiden und allem dazwischen, und da hat man halt eingegriffen, wo es ging, wo es möglich war, nein, wo es notwendig war – notwendig nicht aus äußeren Zwängen, sondern aus innerer Notwendigkeit, innerem Drang, innerem Formwillen und Formwissen.

Anna Franziska Schwarzbach (oder kurz AFS, wie sie mir einen Probedruck abzeichnet) ist Bildhauerin, aber was heißt das? Und eigentlich (aber was heißt das nun wieder?) ist sie ja auch Architektin. Wer Genaueres wissen will über ihren Weg vom Architekturstudium bei Selman Selmanagić an der Kunsthochschule Weißensee über den Großen Saal im Palast der Republik bis hin zur freischaffenden Bildhauerin in der DDR, der sei auf das jW-Gespräch anlässlich von Schwarzbachs 70. Geburtstag am 21. September 2019 verwiesen – dort wurde auch das Geheimnis der Kettensägenhühner gelüftet! Jedenfalls: »Architektur ist bloß ein bisschen größere Bildhauerei und stellt auch die Räume für die Bildhauerei.«

Als Architektin ist AFS mit dem Zusammenspiel von Form und Funktion vertraut. Die Architektur kommt von der Funktion her bzw. vom Zweck, aber wie kommt der Bildhauer zur Form? Warum sich überhaupt mit Funktionen beschäftigen, warum sich nicht der Notwendigkeiten entledigen und dem reinen Formspiel huldigen? »Ich selbst hätte manchmal gerne ein bisschen abstrakter gearbeitet, aber das ist bei mir nicht drin, ich schaffe es nicht. (…) In der Bildhauerei ist für mich der Mensch das Maß. (…) Mich hat das Porträt schon sehr interessiert. Ich fang’ auch bei meinen Figuren immer mit dem Porträt an, der Rest kommt später. Meine Büsten sind eigenständige Skulpturen. Das schafft dem Kopf einen eigenen Raum«, berichtete AFS im vergangenen Jahr im jW-Gespräch. Und woher kommen die Motivation und der Mut zu beginnen? »Du musst einfach Lust drauf haben!«

Ist aber die Arbeit an der Figur auch immer gleich Realismus? Was unterscheidet die realistische von der naturalistischen Annäherung an die Form? Form ist das Ergebnis eines Formbildungsprozesses aus dem Zusammenspiel von Zufall und Notwendigkeit. Das ist nicht trivial, da sich durchaus die Vorstellung hält, der realistische Künstler würde sich etwas ausdenken und es dann mittels Handwerk ausführen. Das mag auch vorkommen, aber dann stimmt auch durchaus die Kritik am »Ausgedachten«, und wir haben es mit naturalistischem Abbilden – »Abziehbildern der wirklichen Welt«, wie Hans Grundig sie nannte – oder einfach platter Bebilderung zu tun.

Ein realistisches Kunstwerk entsteht in einem weitaus komplizierteren Prozess. Am Anfang steht die Beschäftigung mit vorgefundenen, gesehenen, erlebten Formen, die durch ständiges Studium zu begreifen sind. Dabei geht es nicht darum, etwas hinter dem Sichtbaren oder etwas unter der Oberfläche zu entdecken, nicht um einen in der Form verborgenen Inhalt. Es geht um das Begreifen der Funktion. Davon ausgehend, von der Funktionserkenntnis, kann der Künstler etwas entwickeln, das bisher ungesehen ist, etwas, das im gelungenen Fall Gefühl und Verstand beim Betrachter anspricht. Dafür müssen beim Formbildungsprozess auch wiederum Gefühl und Verstand zusammengehen, hinzu kommt handwerkliches Können als drittes Element. Das Schaffen ist ein komplizierter Tanz, bei dem Denken und Fühlen sich umspielen. Der entstehende Drang führt die Hand, das Wissen um das Material steckt im Handgelenk, und jede verändernde Aktion bietet dem Auge ein Neues, auf das sofort zu reagieren ist. Der Schaffensprozess ist ein gelenktes Chaos, dessen Organisation (und nur diese führt zur Form) den ganzen Menschen fordert. In Anlehnung an Robert Musil könnte man von der Einheit von Handwerk und Ekstase sprechen. Das kann größte Glücksgefühle auslösen, und es wäre dennoch ein großes Missverständnis, es nicht »Arbeit« zu nennen! Und genauso ist die Beschäftigung mit einem Kunstwerk ein komplexer Vorgang, ein anstrengender Genuss, der Gefühl, Verstand und Haltung erfordert. Eine solchermaßen realistische Kunst kann nicht erklärt, aber verstanden werden.

An sich will ich mich als Kurator der jW-Kunstedition ausschließlich auf die Auswahl des Künstlers beschränken. Das Kriterium ist, dass sich ihr oder sein Werk im Rahmen dessen bewegt, was sich im Lichte des eben Gesagten als realistische Kunst verstehen lässt, wobei wiederum der Realismusbegriff in der Kunst mit dem Wachsen der Edition untersucht werden soll – das gemeinsame Erarbeiten jeder einzelnen Editionsgrafik durch den Schöpfer und den Betrachter ist dabei ein kleiner Schritt auf dem gemeinsamen, langen Weg. Vom ausgewählten Künstler wünsche ich mir eine Grafik, die nicht vordergründig die (vermuteten) Interessen des Publikums bedient, sondern aus dem bisherigen Schaffen organisch erwächst, ein integraler Teil davon ist, also etwas, das sie oder er ganz selbstverständlich auf der nächsten Personalausstellung zeigen würde. Die Bitte, sich an der Edition zu beteiligen, sollen die Künstler auch nicht als Auftrag im engeren Sinne verstehen (wobei ein Auftrag wahrlich nichts Ehrenrühriges ist, aber dazu später einmal), sondern eher als eine Anregung, etwas zu schaffen unter den speziellen Bedingungen einer öffentlichen Präsentation in einer marxistischen Tageszeitung und der Übernahme der Produktionskosten. Es kommt also durchaus vor, dass ich mich als Kurator oder besser Organisator völlig überraschen lasse, aber meist wünscht sich wiederum der Künstler eine Inspirationshilfe oder einen Startpunkt, von dem aus die Phantasie ihren Lauf nehmen möge.

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Die Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach im September 2019

Am 28. November wäre da zum Beispiel der 200. Geburtstag von Friedrich Engels … »Ein Engels-Porträt? Ja, das wäre etwas für eine Medaille!« Eine Medaille? »Mit Medaillen habe ich schon 1987 angefangen. Das ist eine andere Art der Bildhauerei. Wenn ich den ganzen Tag an einer großen Figur gekloppt habe und sitze dann am Abend mit einer Kerze am Tisch, höre vielleicht ein Hörspiel, Musik und konzentriere mich auf dieses kleine Rund, inhaltlich, dann formuliere ich da meine Gedanken. Das macht eine Riesenfreude, und außerdem: Ich muss immer was machen, ich hab’ immer irgendwas in der Hand, ich muss mit den Händen arbeiten. Und dann ist die Medaille für mich ein schönes Ausdrucksmittel, auch für das Porträt. Das Blöde an der ganzen Geschichte ist nur, dass innerhalb der Kunst die Medaille nicht mehr akzeptiert wird.«

Und auf gar keinen Fall der alte Engels mit Rauschebart. Ob sie den Film »Der junge Karl Marx« (2017) gesehen hat, frage ich. Das erste folgenreiche Zusammentreffen von »Fred« und Karl in Paris im August 1844 mag hier historisch nicht vollkommen korrekt dargestellt sein, aber schön ist es schon, die beiden Klassiker als junge, arrogante Kerlchen zu sehen, die nach anfänglichem Fremdeln einander ihre gegenseitige Bewunderung gestehen und sogleich darangehen, die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern zu verändern – wobei zumindest Marx einen ordentlichen Brummschädel davonträgt. (Im Film Jenny zu Fred: »Sie sind eher sportlich veranlagt, aber Karl braucht zwei Tage, um sich davon zu erholen.«) Der junge Friedrich Engels und der junge Karl Marx also.

Nun muss es aber eine Grafik sein (besonders des Preises wegen), nur: »Ich kann gar nicht zeichnen.« An druckgrafischen Arbeiten im engeren Sinne gibt es bisher im Schwarzbachschen Werk hauptsächlich Kaltnadelradierungen – mit der Stahlnadel wird der Aluminiumplatte die Linie abgerungen. Die künstlerische Freiheit des Bildhauers entsteht in der Arbeit gegen einen Widerstand. Daneben existiert aber noch ein besonderer Werkkorpus zwischen Plastischem und Grafischem: Abreibungen vom Stein. AFS fällt es leichter, ein Motiv, ja sogar Schrift in die Steinplatte zu schlagen, als es auf dem widerstandslosen Papier zu zeichnen. Dann wird eben doch zuerst zum Meißel gegriffen und etwas Passendes für uns aus dem Stein herausgeklopft! Danach kann das Relief auf Papierbogen abgerieben oder eingefärbt und abgedruckt werden. Eine solche Abreibung oder einen Abdruck könnte man dann auf einen Lithostein umdrucken, allerdings müsste das für unser Editionsformat von 20 mal 29 Zentimetern ein ziemlich kleiner Stein sein. Die Lösung: ein Siebdruck. Das hat auch den Vorteil, dass die Abreibung nach dem Kopieren auf kleineres Format weiterbearbeitet werden kann. Es sei verraten, dass so für das aktuelle Editionsblatt ein schon existierender Stein als »Grundform« verwendet und durch Überzeichnen und partielles Übermalen in ein völlig neues Motiv verwandelt wurde.

Die nun schon fünfte Grafik in unserer Edition ist wieder ein schönes Beispiel für die schöpferische Zusammenarbeit von Drucker und Künstler. Schwarzbach hat die Grafik zweifarbig angelegt. Es gibt daher einen Farbauszug für die Figuren und einen zweiten Farbauszug für das Rot. Und eigentlich ging es bei der ersten Beratung in der Druckwerkstatt nur um das Festlegen der Farben: Welches Schwarz für die Figuren ist mit welchem Rot zu überdrucken? Reiner Slotta sah aber sofort, dass der Farbauszug für die Figuren deutliche Differenzierungen in den Grauwerten enthielt: Neben den schwarzen Partien gab es durch das Retuschieren mit nicht ganz deckendem Deckweiß in der Vorlage zartgraue, halbdurchscheinende Bereiche. Sein Vorschlag: diese Differenzierung auch in den Siebdruck zu übertragen, und zwar durch eine weitere Teilung, eine Verdopplung des Farbauszuges, die es ermöglichen würde, hier mit zwei Sieben, d. h. mit zwei Farben in den Figuren, zu arbeiten. Slotta hat dazu nicht etwa die Abbildung in zwei Teile zerlegt. Er hat ein Sieb hergestellt, das alle bezeichneten Stellen umfasst. Nur von diesem Sieb gedruckt, würden auch die hellen Anteile der Vorlage den gleichen Ton wie der Rest der Zeichnung erhalten, etwa wie wir es in der Druckvariante auf der gegenüberliegenden Zeitungsseite sehen. Dann hat er durch Retusche eine Vorlage für die Belichtung eines zweiten Siebes geschaffen, die nur die dunklen Anteile der Vorlage enthält. Nur diese gedruckt, wäre die Zeichnung nun der helleren Partien beraubt. Wird jetzt vom letzteren Sieb mit einer dunkleren Farbe gedruckt und dies vom ersteren mit einer helleren exakt überdruckt, werden die dunklen (zweimal gedruckten) Partien um die helleren ergänzt. Diese Verdoppelung der Zeichnung eröffnete nun eine riesige Menge an Möglichkeiten, da ja nicht nur mit Schwarz und Grau, sondern mit allen denkbaren Farbkombinationen experimentiert werden konnte. Während ich dies schreibe, liegen vor mir nicht weniger als neun kaum getrocknete Andrucke, in denen die Figuren in Kombinationen aus Schwarz-Sepia, Schwarz-Dunkelblau, Sepia-Grau, Blau-Sepia und Grau-Hellblau gedruckt sind, jeweils mit der signalroten »Fahne« ergänzt. Durch den leichten Versatz beider Figuren-Druckbilder werden auch die dunklen Partien nicht nur überdruckt, sondern erhalten eine andersfarbige Aureole, die die Figuren mit einem flirrenden Licht umgibt. Die Künstlerin konnte dann wiederum unter den Andrucken auswählen bzw., inspiriert von den Vorschlägen, eine Farbkombination festlegen; natürlich ist sie dabei nicht auf eine feste Farbpalette beschränkt, der Drucker kann praktisch jede denkbare Farbe anmischen – solange, bis es sich richtig anfühlt.

Da ich gerade den »leichten Versatz« beim Überdrucken erwähnte, sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass alle Grafiken der jW-Kunstedition »Handdrucke« sind. Seien es die Siebdrucke oder die Lithografien, ein- oder mehrfarbig, alle sind ohne den Einsatz von Schnellpressen oder ähnlichen Maschinen in handwerklicher Tradition entstanden. Für unsere heutige Grafik muss also jedes Blatt dreimal auf dem Drucktisch plaziert werden, dreimal wurde per Hand die Farbe durch das Sieb gerakelt; für die Herstellung der Gesamtauflage von 250 Exemplaren ergeben sich so (mit den Druckproben, dem Farbmischen, dem Beschneiden der Blätter etc.) mehr als 1.000 Arbeitsgänge mit jeweils mehreren Arbeitsschritten!

Es ist uns wichtig, mit der jW-Kunstedition die Tradition der Meisterdrucker als Schnittstelle von Handwerk und Kunst bewahren zu helfen. Durch diesen Anspruch ist die Höhe der Gesamtauflage limitiert. Natürlich hat auch längst nicht jeder den Wunsch, Originalgrafik zu erwerben. Jedoch haben wir uns entschlossen, in dieser Ausgabe ein Experiment zu wagen, welches der künstlerischen Druckgrafik noch einmal neue Bereiche erschließt (siehe Bildunterschrift). Und auch der Wunsch einer plastischen Sonderedition der Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach für die junge Welt-Leser ist nicht vergessen: ein kolorierter Reliefdruck des heutigen Motivs ist bereits in Planung.

Anna Franziska Schwarzbach …

… geboren am 21. September 1949 in Rittersgrün (Erzgebirge), aufgewachsen in Schwarzenberg, lebt als Bildhauerin und Grafikerin in Berlin. Studium der Architektur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Selman Selmanagic, Architektin am Palast der Republik, seit 1977 freiberufliche Bildhauerin. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Porträts und Denkmalgestaltungen, zahlreiche ihrer Werke stehen im öffentlichen Raum in Berlin, Lüneburg, Göttingen, Erfurt, Magdeburg, Merseburg, Essen, Halle u. a. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Medaillengestaltung. Schwarzbach arbeitet in Holz und Stein, ihr bevorzugtes Material für den Metallguss ist Eisen.

franziska-schwarzbach.de

Kommende Ausstellung: »Anna Franziska Schwarzbach« im Kunstmuseum Moritzburg, Halle (Saale), 14. Februar bis 2. Mai 2021

Die fünfte Grafik der jW-Kunstedition ist ein dreifarbiger Siebdruck von Anna Franziska Schwarzbach, »Fred und Karl in Paris«, 2020, dreifarbiger Siebdruck (Serigrafie) auf Munken Print Cream (300 g/m2), gedruckt von Reiner Slotta (Berlin), Darstellung und Blatt: 29 x 20 cm, unten links: Prägestempel der jW-Kunstedition, unten rechts: signiert und datiert, Auflage: 250 Exemplare, davon 50 Exemplare, die nicht in den Handel gelangen.

Das Bild auf dieser Seite ist jedoch keine Reproduktion der Editionsgrafik! Es handelt sich hier vielmehr um eine Offsetlithografie, die von den Originalvorlagen der Künstlerin für den Siebdruck geschaffen wurde. Dazu wurden die beiden Farbauszüge einzeln gescannt und so der Druckerei übermittelt. Dort wurde der Farbauszug mit den Figuren auf die Offsetplatte belichtet, die die schwarzen Elemente (also Text und SW-Bilder) in 100 Prozent Schwarz (technisch: Farbruß) druckt, und das »Fahnenelement« auf die Druckplatte, die als Sonderfarbe das jW-Rot (technisch: 100 Prozent HKS 13) auf das Papier bringt. Erst der Zusammendruck der beiden Elemente bringt die zweifarbige Grafik hervor, die bis zu diesem Zeitpunkt so nicht existierte und daher auch keine Reproduktion ist. Durch das Zusammenspiel von Schwarz, jW-Rot und dem Ton und der Haptik des Zeitungspapiers ist ein eigenständiges Kunstwerk entstanden. Und nur die Käufer der Printausgabe können dies sehen (und, wenn sie wollen, aufbewahren), im Online-PDF der Zeitung bleibt der Platz leer.

Alle vier Editionsgrafiken können über die jW-Ladengalerie und den jW-Shop unter jungewelt-shop.de für je 28 Euro plus Versandkosten erworben werden.

Unverzichtbar!

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Auftakt der jW-Mietenserie: Heute Teil 1 – »Wohnen als Goldgrube. Die Inwertsetzung einer Mietnation«!