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Politologe und Aktivist Peter Grottian gestorben

Berlin. Der Politologe und linke Aktivist Peter Grottian ist tot. Er verstarb am Donnerstag abend in einem Krankenhaus im österreichischen Bregenz in Vorarlberg. Das erfuhr die Taz von Freunden des Verstorbenen. Grottian war bis 2007 rund zwei Jahrzehnte lang Professor am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Jahre 2004 sorgte er für Schlagzeilen, als er zum Schwarzfahren im öffentlichen Nahverkehr aufrief. Auch nach seiner Emeritierung blieb Grottian politisch aktiv und engagierte sich in zahlreichen politischen Initiativen. Zuletzt organisierte er mit anderen Aktivisten ein »Blackrock-Tribunal« in Berlin. Grottian wurde 78 Jahre alt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.10.2020, Seite 2, Inland

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