Gegründet 1947 Freitag, 27. November 2020, Nr. 278
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Aus: Ausgabe vom 02.10.2020, Seite 14 / Feuilleton

Eine andere Welt ist nötig.

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Im jW-Fotowettbewerb ist der Endspurt eingeläutet: Am 14. Oktober ist Einsendeschluss für teilnehmende Hobbyfotografinnen und -fotografen. Für alle Fotobegeisterten unter 18 Jahren gibt es auch diesmal wieder ein Jugendthema, das sich dem »Kampf um die Zukunft« widmet. Motive dafür liegen auf der Hand – oder auf der Straße und in der Natur. Am vergangenen Wochenende gab es zum Beispiel vielfältige Proteste von Klimaschützern im Rheinland, Aktivisten besetzten ein Waldstück (Foto). Sie hatten dort zunächst unbemerkt Baumhäuser in bis zu 18 Metern Höhe errichtet und kündigten schließlich an, dort zu bleiben, um gemeinsam mit den Bewohnern die Zerstörung des Dorfes Keyenberg durch den RWE-Konzern zu verhindern. Der Kampf für eine bessere Welt wird an vielen Orten der Republik ausgetragen – in den nächsten Tagen etwa im Dannenröder Wald, wo mehrere Hektar für den Bau einer Autobahntrasse gerodet werden sollen, oder auch in Berlin, wo zum Ende der nächsten Woche ein weiteres linkes Hausprojekt von der Polizei geräumt werden soll. ¡No pasarán! (jW)

Unverzichtbar!

»Mit ihrer umfangreichen Berichterstattung in der Rubrik Betrieb und Gewerkschaft ist die junge Welt bei meiner Tätigkeit in einer betrieblichen Tarifkommission unverzichtbar – sie motiviert und stärkt in der Argumentation!« Claudia K., Angestellte in einem IT-Unternehmen

Eine prinzipienfeste, radikal kritische Tageszeitung im Netz ist durch nichts zu ersetzen für all diejenigen, die dem real existierenden Kapitalismus und Faschisten etwas entgegensetzen wollen.

Diese Zeit braucht eine starke linke Stimme – gedruckt und online!

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