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Fall Anis Amri: Spitzel in Moschee von Attentäter

Berlin. Ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hat erstmals öffentlich bestätigt, dass seine Behörde bei einem von Anis Amri, dem späteren Attentäter auf einen Berliner Weihnachtsmarkt, häufig besuchten Moscheeverein einen Spitzel plaziert hatte. Der BfV-Mitarbeiter, der am Donnerstag als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Bundestages zu dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 befragt wurde, sagte nach Angaben von Sitzungsteilnehmern, der Spitzel habe Amri nicht als relevante Person wahrgenommen. Dieser tötete später insgesamt zwölf Menschen. Er wurde auf der Flucht in Italien von der Polizei erschossen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2020, Seite 4, Inland

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