-
30.09.2020
- → Ausland
Streit um Termin für Wahl in Rumänien
Bukarest. In Rumänien herrscht Streit um den Termin für die noch in diesem Jahr fällige Parlamentswahl. Anders als bisher darf darüber nicht die Regierung entscheiden, sondern das Parlament. Das bestätigte das Verfassungsgericht in Bukarest am Dienstag. Staatspräsident Klaus Johannis hatte gegen eine entsprechende Gesetzesänderung geklagt. Diese hatte das Parlament auf Initiative der sozialdemokratischen Oppositionspartei PSD gegen den Willen der bürgerlichen Regierungspartei PNL im Juli dieses Jahres beschlossen. Ministerpräsident Ludovic Orban (PNL) regiert seit einem Jahr ohne parlamentarische Mehrheit. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!